Auktion: 526 / Wertvolle Bücher am 30.05.2022 in Hamburg Lot 260

 

260
Edvard Munch
Ottilie Schiefler, 1907.
Radierung
Schätzpreis: € 3.000
+
Edvard Munch
Ottilie Schiefler. Orig.-Radierung (Kaltnadel). Druck von der unverstählten Platte. Signiert. 1907. Auf gelblichem imitierten Japan. 23,5 : 15,7 cm. Papierformat 38,5 : 27 cm.

Einer der wenigen Drucke von der unverstählten Platte.

Bildnis der Tochter des bedeutenden Sammlers und Förderers Gustav Schiefler, der auch das Werkverzeichnis zu Edvard Munch verfaßte. - Sowohl die ersten Drucke bei Gente in Hamburg als auch die ersten 4 bei Sabo in Berlin wurden von der unverstählten Platte abgezogen, die folgenden von der verstählten Platte. Nach Schiefler wurden bei Sabo insgesamt 20 Exemplare gedruckt.

- ZUSTAND: 2 Ecken mit schwacher Knickspur. - PROVENIENZ: Laut Auskunft des Vorbesitzers Geschenk der Familie Schiefler an Dr. Hans Platte, damaliger Direktor des Hamburger Kunstvereins. Seit über 60 Jahren in deutschem Privatbesitz.

LITERATUR: Woll 293. - Schiefler 264.

1 of only few copies printed from the unreinforced plate. Orig. etching (drypoint). Signed 1907. On yellowish imitation Japan. 23.5 : 15.7 cm, paper size 38.5 : 27 cm. - 2 corners with slight crease. - According to the previous owner, it was a gift from the Schiefler family to Dr. Hans Platte, then director of the Hamburger Kunstverein. In German private ownership for over 60 years.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Edvard Munch "Ottilie Schiefler"
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Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.