Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 259

 

259
Gerhard Marcks
Sitzendes Kleinkind, 1957.
Bronze, goldbraun patiniert
Nachverkaufspreis: € 3.600
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Sitzendes Kleinkind. 1957.
Bronze, goldbraun patiniert.
Rudloff 681. Links am Gesäß mit dem Künstlersignet, der Nummerierung und dem Gießerstempel "Guss Barth Rinteln". Eines von zwölf Exemplaren. Höhe: 38,5 cm (15,1 in).
Gegossen nach 1970 von der Gießerei Barth, Rinteln. "Sitzendes Kleinkind" ist in den Tagebüchern des Künstlers (für seine Werke aus Gips und Bronze) unter der Nr. 470 verzeichnet. Im Atelier entstehen zusätzlich 10 Bl. Modellskizzen. [CH].
• Ein Exemplar dieser Arbeit wird erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com)
• In den 1950er Jahren entstehen außerdem die Arbeiten zu dem Bremer Wahrzeichen "Bremer Stadtmusikanten", zu der "Hiob"-Bronze vor der St.-Klara-Kirche in Nürnberg und zum Albertus-Magnus-Denkmal vor der Universität zu Köln
• 1952 nimmt Marcks als Vertreter der deutschen Bildhauerei an der Biennale in Venedig teil und ist 1955 und 1959 auf der documenta I und II in Kassel vertreten.
• Den Entwurf für unser "Sitzendes Kleinkind" verwendet Gerhard Marcks im selben Jahr noch einmal für die Bronze "Mutter mit Kind" (Rudloff 683)
.

PROVENIENZ: Galerie Nierendorf, Berlin.
Privatsammlung Baden-Württemberg (1989 vom Vorgenannten erworben).
Seitdem in Familienbesitz.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Gerhard Marcks "Sitzendes Kleinkind"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.