Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 133

 

133
Georg Karl Pfahler
Orlando II, 1970/71.
Acryl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Orlando II. 1970/71.
Acryl auf Leinwand.
Verso signiert, datiert, betitelt sowie mit Maß- und Technikangaben versehen. 200 x 200 cm (78,7 x 78,7 in).
[AM].
• Großformatige Arbeit in der charakteristischen Formensprache Georg Karl Pfahlers.
• Seit 50 Jahren Teil derselben Privatsammlung.
• 1970 bespielt Pfahler gemeinsam mit Heinz Mack, Günther Uecker und Thomas Lenk den Pavillon der Bundesrepublik Deutschland auf der Biennale di Venezia.
• Ein Gemälde aus dieser herausragenden Schaffensphase um 1970 erreichte den bislang höchsten Zuschlagspreis für eine Arbeit des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: artprice.com)
.

Wir danken Herrn Florian Pfahler für die freundliche Bestätigung der Arbeit. Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde aufgenommen.

PROVENIENZ: Sammlung Hans-Jürgen Müller, Stuttgart (direkt vom Künstler erworben).

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 14.14 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Georg Karl Pfahler "Orlando II"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.