Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 118

 

118
Lambert Maria Wintersberger
Lover Base, Um 1964–196.
Öl auf Leinwand (2-teilig)
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Lover Base. Um 1964–1968.
Öl auf Leinwand (2-teilig).
Auf dem rechten Bild verso auf der umgeschlagenen Leinwand signiert, betitelt und mit Richtungsangaben sowie der Künstleradresse versehen. 160 x 275 cm (62,9 x 108,2 in).

• Zwischen 1964 und 1968 gehört Wintersberger der legendären Berliner Ausstellungsgemeinschaft und Künstlergalerie "Großgörschen 35" an, in der u. a. Werke von Markus Lüpertz, K. H. Hödicke und Bernd Koberling gezeigt werden.
• Mit ihrer neuen figurativen Kunst rebellieren Wintersberger und seine Künstlerkollegen gegen die damals vorherrschende informelle Malerei und prägen die westdeutsche Kunst bis in die 1980er Jahre hinein maßgeblich.
• Vergleichbare Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre befinden sich in bedeutenden öffentlichen Sammlungen, u. a. in der Berlinischen Galerie, im Städel Museum, Frankfurt am Main, und in der Mercedes-Benz Art Collection, Berlin.
• 2015 ist Wintersbergers Schaffen Teil der groß angelegten Ausstellung "German Pop" in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main
.

PROVENIENZ: Sammlung Hans-Jürgen Müller, Stuttgart (direkt vom Künstler erworben).

"K. H. Hödicke, Bernd Koberling, Lambert Maria Wintersberger und ich - wir vier. Die vier Protagonisten."
Markus Lüpertz über die Ausstellungsgemeinschaft und Künstlergalerie "Großgörschen 35" im Gespräch mit Franziska Leuthäußer, in: Café Deutschland. Im Gespräch mit der ersten Kunstszene der BRD, Teltow, 21.11.2015, zit. nach: www.cafedeutschland.staedelmuseum.de/gespraeche/markus-luepertz#section-108.

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 13.54 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Lambert Maria Wintersberger "Lover Base"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.