Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 458

 

458
George Grosz
Jazz-Sängerin, 1932.
Aquarell
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
+
Jazz-Sängerin. 1932.
Aquarell.
Links unten signiert. Auf Bütten. 45,3 x 60,8 cm (17,8 x 23,9 in), Blattgröße.
[AM].
• Farbstarke Arbeit von besonderer Dynamik.
• Aus dem für Grosz so bedeutsamen Jahr 1932, in dem er seine erste Reise in die USA unternimmt.
• Wichtige Arbeiten des Künstlers befinden sich u. a im Centre Pompidou, Paris, der Neuen Nationalgalerie, Berlin, und der Tate Modern, London
.

Mit einer Fotoexpertise von Ralph Jentsch vom 2. Mai 2022. Das vorliegende Blatt wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Arbeiten auf Papier aufgenommen.

PROVENIENZ: Richard Cohn Gallery.
J. E. Neumann, USA.
Privatsammlung Vic Firth, Dedham.
Privatsammlung Ukraine.

AUSSTELLUNG: George Grosz: Berlin – New York, Neue Nationalgalerie, Berlin, 21.12.1994-17.4.1995; Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 6.5.-30.7.1995; Staatsgalerie Stuttgart, 7.9.-3.12.1995, Kat.-Nr. X.119, hier betitelt "Harlem Cabaret" (auf der Rahmenrückpappe mit dem Ausstellungsetikett).

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.18 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu George Grosz "Jazz-Sängerin"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.