Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 183

 

183
Emil Schumacher
G-37/1965, 1965.
Mischtechnik mit Gouache
Schätzpreis: € 10.000 - 15.000
+
G-37/1965. 1965.
Mischtechnik mit Gouache.
Rechts unten signiert und datiert. Verso bezeichnet "G-37/65". Auf braunem Papier. 64,4 x 48,6 cm (25,3 x 19,1 in), blattgroß.

• Bewegte Arbeit eines der bedeutendsten Vertreter des deutschen Informel.
• 1959, 1964 und 1977 Teilnahme an der documenta II, III und 6 in Kassel.
• Arbeiten Emil Schumachers befinden sich u. a. in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, der Staatsgalerie Stuttgart oder der Vatikanischen Museen
.

Das Werk ist mit der Inventarnummer 0/4.474 in dem von Dr. Ulrich Schumacher angelegten Verzeichnis der Emil Schumacher Stiftung in Hagen aufgeführt.

PROVENIENZ: Privatsammlung Deutschland.
Galerie Thomas, München (auf der Rahmenrückpappe mit dem Etikett)
Privatsammlung Süddeutschland.

LITERATUR: Christie's, Amsterdam, 3.6.2003, Los 325.
Ernst-Gerhard Güse, Emil Schumacher. Das Erlebnis des Unbekannten, Ostfildern 2012, S. 403 (m. Farbabb.).

Aufrufzeit: 10.06.2022 - ca. 14.44 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Emil Schumacher "G-37/1965"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.