Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 460

 

460
Otto Dix
Blick auf Öhningen und Stein am Rhein, 1947.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Blick auf Öhningen und Stein am Rhein. 1947.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten monogrammiert und datiert. 53 x 87 cm (20,8 x 34,2 in).
Briefdokument des Künstlers, Otto Dix-Stiftung, Vaduz, Information von Rainer Pfefferkorn 2008: "10. Januar 1948. Sehr geehrter Herr Altheer! Für die vielen Freundlichkeiten, die Sie mir im vergangenen Jahr erwiesen haben, erlaube ich mir Ihnen diese Landschaft 'Blick auf Stein am Rhein' zu dezidieren. Ich wünsche Ihnen nachträglich ein gutes Neues Jahr. Ihr ergebener Otto Dix". [AM].
• Darstellung von besonderer farblicher Brillanz.
• Bereits 1938 widmet Otto Dix dieser Landschaft in der Nähe seines Wohnortes Hemmenhofen am Bodensee einige Zeichnungen.
• 1946 aus der französischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, lässt sich Dix erneut am Bodensee nieder und hält die dortige Umgebung aus dieser einnehmenden Perspektive fest
.

Das Gemälde ist bei der Otto-Dix-Stiftung unter der Werknummer 1947/46 gelistet.

PROVENIENZ: Heinrich Altheer (1948 als Geschenk vom Künstler erhalten).
Privatsammlung Bodensee (vom Vorgenannten durch Erbgang erhalten).
Privatsammlung Schweiz.
Privatsammlung (2010 erworben).
Privatsammlung Süddeutschland.

LITERATUR: Auktionshaus Geble, Radolfzell, Auktion 18.3.2006.
Dobiaschofsky Auktionen AG, Bern, Auktion 12.11.2010, Los 512 (m. Abb.).

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.21 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Otto Dix "Blick auf Öhningen und Stein am Rhein"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.