Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 425

 

425
Ernst Barlach
Der Mann mit dem Mantel, 1922.
Bronze mit brauner Patina
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
+
Der Mann mit dem Mantel. 1922.
Bronze mit brauner Patina.
Laur 347. Schult 269. Auf der Plinthe rückseitig mit dem Namenszug "Barlach" sowie mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin". Aus einer unnummerierten Auflage von 12 posthumen Exemplaren, die seit 1965 gegossen wurden. 47 x 19,5 x 11,6 cm (18,5 x 7,6 x 4,5 in).
Gegossen von der Kunstgiesserei Hermann Noack, Berlin. [AR].
• Seit mehr als 30 Jahren in Privatbesitz
• Ernst Barlachs blockartig geschlossene und doch ausdrucksstarke Formensprache ist einzigartig unter den deutschen Expressionisten
• Seine Figuren hüllt er meist in weite Gewänder, wie auch hier, wodurch die Körperlichkeit hinter dem Ausdruck zurücktritt
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.

LITERATUR: Villa Grisebach Auktionen, Auktion Nr. 2, Berlin 10.6.1987, Los 6.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 17.34 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Ernst Barlach "Der Mann mit dem Mantel"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.