Auktion: 532 / 19th Century Art am 10.12.2022 in München Lot 354

 

354
Edward Cucuel
Am Ufer, Um 1920.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
+
Am Ufer. Um 1920.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert. 71 x 58 cm (27,9 x 22,8 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Bayern.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 15.42 h +/- 20 Min.

Der große malerische Reiz der Ölgemälde, die Edward Cucuel am Starnberger See schafft, beruht auf den delikaten Lichtverhältnissen, unter denen der Künstler seine Modelle und die umgebende Landschaft sieht. Dem seitlich einfallenden abendlichen Licht wird hier besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ohne die Konturen zu verhärten, legt es sich schmeichelnd um die Modelle. Die Valeurs werden ausgekostet, um wie hier im Weiß des Kleides und der irisierenden Wasseroberfläche ein leuchtendes Eigenleben zu feiern. Alle Härten sind gemieden. Ein wohltuender warmer Farbklang eint die Komposition, die ganz auf die stehende junge Dame zugeschnitten ist. Cucuels Anliegen, die schönen Seiten des Lebens zu feiern, wird hier überdeutlich. Seine unbekümmerten jungen Frauen sind Vertreterinnen einer hedonistischen Lebenskultur, die in Cucuels Sujets ihre Bestätigung findet. [KT]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Edward Cucuel "Am Ufer"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.