Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 164

 

164
A. R. Penck (d.i. Ralf Winkler)
Pentagon, Ca. 1981/1985.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Pentagon. Ca. 1981/1985.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 80 x 100 cm (31,4 x 39,3 in).

• Die Logik und die Systematik in A. R. Pencks Zeichensprache sind solitär in der deutschen Nachkriegskunst.
• 1984 stellt A. R. Penck im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig aus.
• Arbeiten von A. R. Penck sind u. a. im Museum of Modern Art, New York, dem Saint Louis Art Museum, dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea, und dem Van Abbemuseum, Eindhoven, vertreten
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 14.55 h +/- 20 Min.

Die teils verfremdeten Strichmännchen sind das Markenzeichen Pencks und werden häufig in Vergleich mit prähistorischer Höhlenmalerei gebracht. Eine solche Wirkung hat auch die vorliegende Arbeit, übersät mit rätselhaften Piktogrammen in plakativen, klaren Farben. Die Piktogramme gehören zu einer Chiffrensprache, die der Künstler 1960 noch in der ehemaligen DDR zu entwickeln beginnt. Damit versucht Penck einen Zeichenkatalog zusammenzustellen, mit dem sich die aktuelle Welt verkürzt und prägnant darstellen lässt. Über die Decodierung schweigt sich der Künstler aus, die Formensprache muss von den Betrachter:innen selbst entschlüsselt werden. [EH]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu A. R. Penck (d.i. Ralf Winkler) "Pentagon"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.