Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 513

 

513
Emil Nolde
Dahlienblüten und Stiefmütterchen, Um 1945/1948.
Aquarell und Deckfarben
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Dahlienblüten und Stiefmütterchen. Um 1945/1948.
Aquarell und Deckfarben.
Auf Japan. 19,4 x 13,8 cm (7,6 x 5,4 in), blattgroß.
[AR].
• Kleines Format mit großformatig in Szene gesetzten Blütenköpfen.
• Emil Nolde verewigt die kurzlebige Farbpracht der Sommerblumen in strahlenden Aquarellfarben.
• Ein vergleichbares Blatt befindet sich in der Sammlung der Nolde-Stiftung, Seebüll
.

Mit einer Fotoexpertise (in Kopie) von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 31. Mai 2002.

PROVENIENZ: Privatsammlung (seit 1949, Geschenk des Künstlers).
Galerie Margret Heuse, Düsseldorf.
Privatsammlung Wuppertal (2003 erworben bei Vorgenannter).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (Erbschaft vom Vorgenannten).

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 19.00 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Emil Nolde "Dahlienblüten und Stiefmütterchen"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.