Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 106

 

106
Willi Baumeister
Friesbild auf Grau, 1944/1948.
Öl auf Malpappe, auf Hartfaserplatte aufgezogen
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Friesbild auf Grau. 1944/1948.
Öl auf Malpappe, auf Hartfaserplatte aufgezogen.
Beye/Baumeister 1042, überarbeitet (das Foto im WVZ der Gemälde zeigt einen früheren Zustand). Rechts oben signiert, in die nasse Malschicht eingeritzt. Verso auf der Hartfaserplatte bezeichnet „Fries-Bild Rötlich“ und datiert „1944/48“. 23 x 65 cm (9 x 25,5 in).
Durch die eigenhändige spätere Überarbeitung ist die ursprüngliche, links unten befindliche Signatur überdeckt. Im Original-Künstlerrahmen. [AM].
• Klar formulierte Bildsprache mit großer Ausdruckskraft.
• Eines der außergewöhnlichen Friesbilder Willi Baumeisters, des bedeutenden Protagonisten der deutschen Nachkriegsmoderne.
• Zum ersten Mal auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com)
.

Wir danken Felicitas Baumeister und Hadwig Goez, Archiv Baumeister, Kunstmuseum Stuttgart, für die wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Privatsammlung (1951 direkt vom Künstler erworben).
Privatsammlung Süddeutschland (2003 durch Erbschaft erhalten).

LITERATUR: Will Grohmann, Willi Baumeister, Stuttgart 1952, S. 58, Nr. 79 (m. Abb.).
Will Grohmann, Willi Baumeister. Leben und Werk, Köln 1963, S. 295, Nr. 714 (o. Abb.).

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 13.38 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Willi Baumeister "Friesbild auf Grau"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.