Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 529

 

529
Walter Dexel
In der Gartenstadt, 1918.
Öl auf Rupfen
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
In der Gartenstadt. 1918.
Öl auf Rupfen.
Wöbkemeier 123. Links unten wohl nachträglich signiert und datiert „W DEXEL 19“. Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert „18“ und betitelt sowie verso auf der weiß überstrichenen Leinwand erneut signiert, datiert „18“ und teils über einem anderen Schriftzug liegend betitelt. 60,2 x 50,2 cm (23,7 x 19,7 in).
[AM].
• Frühe Komposition in nuancenreicher Farbigkeit.
• In eindrücklicher Formgebung abstrahierte Stadtansicht.
• Spannungsreiche Komposition unter wirkungsvollem Rückgriff auf kubistische Stilprinzipien.
• Reiche Ausstellungshistorie
.

Wir danken Frau Dr. Ruth Wöbkemeier für die wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Galerie Valentien, Stuttgart.
Privatsammlung Norddeutschland.

AUSSTELLUNG: Walter Dexel, Städtisches Museum, Braunschweig, 25.2.-25.3.1962, Kat.-Nr. 22.
Walter Dexel. Bilder 1917-1930, Kunst Kabinett Klihm, München, 18.2.-19.3.1964, Kat.-Nr. 2.
Walter Dexel, Städtisches Museum, Trier, 9.2.-4.3.1965, Kat.-Nr. 8.
Walter Dexel, Staatliche Werkkunstschule und Staatliche Kunstsammlungen, Kassel, 9.5.-7.6.1965, Kat.-Nr. 8 (m. Abb.).
Walter Dexel, Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg, 12.3.-11.4.1966, Kat.-Nr. 8.
Walter Dexel, Galerie Charles Lienhard, Basel, 1970, Kat.-Nr. 9.

LITERATUR: Deutsches Kulturzentrum, Goethe-Institut, Paris, ab 15.2.1972, Faltblatt Nr. 4 (hier datiert 1919).
Arrigo Lora-Totino, Walter Dexel. Evoluzione costruttivista, in: Walter Dexel 1890-1973. Xilografie e serigrafie, Turin 1973, o. S.
Werner Hofmann, Der Maler Walter Dexel, Starnberg 1972, S. 15 (m. Abb. S. 25).
Kunsthaus Lempertz, Köln, 613. Kunstversteigerung, 1986, Los 248 (m. Farbabb. Tafel 8).

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 19.22 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Walter Dexel "In der Gartenstadt"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.