Auktion: 541 / Contemporary Art Day Sale am 09.06.2023 in München Lot 178

 

178
Robert Mapplethorpe
Self-portrait, 1983.
Schwarz-Weiß-Fotografie. Gelatine-Silber-Abzug ...
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Self-portrait. 1983.
Schwarz-Weiß-Fotografie. Gelatine-Silber-Abzug (Vintage print).
Verso mit dem bezeichneten, von Michael Ward Stout (Nachlassverwalter) signierten Stempel des Estate of Robert Mapplethorpe. Verso links unten von fremder Hand betitelt, datiert "1983" und nummeriert, sowie bezeichnet "982". Eines von 10 Exemplaren. Fotopapier, bündig fest auf weißen Karton montiert. 38,4 x 38,6 cm (15,1 x 15,1 in). Papier: 50,1 x 40,4 cm (19,7 x 15,9 in).

• In diesem berühmten Selbstporträt bezieht sich Mapplethorpe auf ein Foto der Zeitungserbin Patty Hearst aus dem Jahr 1974.
• Provokantes und kraftvolles Selbstporträt vor dem Pentagramm, das bedeutender Teil seiner privaten Ikonografie ist.
• Dieses Selbstporträt wurde für das Plakat zur Mapplethorpe-Ausstellung in der Robert Miller Gallery, New York 1983, ausgewählt.
• Ein weiteres Exemplar dieses Motivs befindet sich in der Sammlung der Tate Modern, London
.

PROVENIENZ: Timothy Taylor Gallery, Madrid
Privatsammlung Spanien (2003 vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Timothy Taylor Gallery, London & Art Basel Miami (auf der Rahmenabdeckung mit einem Etikett).
Galeria Ramis Barquet, New York (auf der Rahmenabdeckung mit einem Etikett).

Aufrufzeit: 09.06.2023 - ca. 14.44 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Robert Mapplethorpe "Self-portrait"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 27 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 21 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.