167
Otto Piene
Feuerblume, 1963.
Feuer, Rauch und Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
167
Otto Piene
Feuerblume, 1963.
Feuer, Rauch und Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
Otto Piene
1928 - 2014
Feuerblume. 1963.
Feuer, Rauch und Öl auf Leinwand.
Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert, betitelt und mit einem Richtungspfeil versehen. 80 x 100 cm (31,4 x 39,3 in). [AW].
• Spannungsvolle und prägnante "Feuerblume" aus der besten "ZERO"-Zeit.
• Durch die einzigartige Herstellungsweise erhebt Otto Piene die Natur zum Koautor seiner Werke.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
PROVENIENZ: Galerie Ad Libitum, Antwerpen (verso auf dem Keilrahmen mit dem Galerieetikett).
Gallery 44, Kaarst.
Sammlung Deutsche Bank (seit 1993).
LITERATUR: Christie's, London, 5.000. Auktion, 24.6.1993, Los 41 (m. Farbabb. S. 52).
"Bei der Entstehung der Rauchzeichnungen ist das Auge wichtiger als die Hand [..]. Ich hoffe, mit einem Minimum von physischem Engagement, weit entfernt von jedem Drama, einen Raum der Stille zu erreichen, der, weil er auf eindringliche Weise spürbar wird, zum Verweilen einlädt."
Otto Piene, zit. nach: Mack, Piene, Uecker, Ausst.-Kat. Kestner-Gesellschaft, Hannover, 1965, S. 107 u. 110.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.29 h +/- 20 Min.
1928 - 2014
Feuerblume. 1963.
Feuer, Rauch und Öl auf Leinwand.
Verso auf dem Keilrahmen signiert, datiert, betitelt und mit einem Richtungspfeil versehen. 80 x 100 cm (31,4 x 39,3 in). [AW].
• Spannungsvolle und prägnante "Feuerblume" aus der besten "ZERO"-Zeit.
• Durch die einzigartige Herstellungsweise erhebt Otto Piene die Natur zum Koautor seiner Werke.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
PROVENIENZ: Galerie Ad Libitum, Antwerpen (verso auf dem Keilrahmen mit dem Galerieetikett).
Gallery 44, Kaarst.
Sammlung Deutsche Bank (seit 1993).
LITERATUR: Christie's, London, 5.000. Auktion, 24.6.1993, Los 41 (m. Farbabb. S. 52).
"Bei der Entstehung der Rauchzeichnungen ist das Auge wichtiger als die Hand [..]. Ich hoffe, mit einem Minimum von physischem Engagement, weit entfernt von jedem Drama, einen Raum der Stille zu erreichen, der, weil er auf eindringliche Weise spürbar wird, zum Verweilen einlädt."
Otto Piene, zit. nach: Mack, Piene, Uecker, Ausst.-Kat. Kestner-Gesellschaft, Hannover, 1965, S. 107 u. 110.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.29 h +/- 20 Min.
Auf dem Höhepunkt der "ZERO"-Epoche, dem Jahr 1963, entsteht unsere "Feuerblume" aus der berühmten, gleichnamigen Werkserie. Einmal mehr beweist sich Otto Piene als Meister eines subtilen Kolorismus und des gewollten Zufalls. Aus Ölfarbe, Rauch und Feuer entsteht ein blumig-kosmisch anmutendes Gebilde, das ganz auf die Farbharmonie von Schwarz, Grau und Gelb setzt. Das stimmige Zusammenspiel dieser Farben kontrastiert mit der brachial zentrierten Schwärze im Mittelpunkt dieser wolkig wabernden Explosion.
Otto Piene wird 1928 in Westfalen geboren. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft beginnt er im Alter von 20 Jahren sein Malerei-Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, wechselt später an die Kunstakademie in Düsseldorf. Nachdem Piene sich in den 1950er Jahren verstärkt mit dem Element Licht auseinandersetzt und erste Einzelausstellungen bespielt, gründet er gemeinsam mit Heinz Mack 1957 die Künstlergruppe "ZERO". Kurze Zeit später schließt sich dieser auch Günther Uecker an. Bis 1961 bringen diese drei gemeinsam das gleichnamige Magazin heraus und veranstalten bis 1966 zahlreiche Ausstellungen. Diese Ära ist als eine der bedeutendsten in der deutschen Nachkriegskunst zu bewerten. Besonders das Heranziehen von unterschiedlichsten Materialien ist eines der prägendsten Elemente.
Bereits ab Ende der 1950er Jahre beschäftigt sich Otto Piene mit dem Element Feuer und dessen Wirkungsspektrum, setzt Feuer und Rauch gezielt als künstlerisches Mittel in seinen "Feuerbildern" ein. Durch kleine Eingriffe lenkt er den Verlauf der Flammen auf der Leinwand, so dass sich die Bildkomposition entwickelt. Für wenige Sekunden brennt sich das Feuer durch Ölfarbe, Pigmente und Fixativ und wird so selbst zum formgebenden Element. Bei diesem Vorgang entstehen unterschiedliche Strukturen wie Krusten, Blasen, Ringe oder fließende Übergänge, abhängig davon, in welche Richtung Piene die brennende Leinwand bewegt, wie stark er sie neigt und wann er die Flammen löscht. Auf diese Weise entstehen ästhetisch wirkungsvolle Kompositionen, die Assoziationen zu Sonnen, Galaxien, Augen, Muscheln, Blumen oder anderen Formen aus der Natur hervorrufen – besonders deutlich in unserer "Feuerblume" von 1963. [AW]
Otto Piene wird 1928 in Westfalen geboren. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft beginnt er im Alter von 20 Jahren sein Malerei-Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, wechselt später an die Kunstakademie in Düsseldorf. Nachdem Piene sich in den 1950er Jahren verstärkt mit dem Element Licht auseinandersetzt und erste Einzelausstellungen bespielt, gründet er gemeinsam mit Heinz Mack 1957 die Künstlergruppe "ZERO". Kurze Zeit später schließt sich dieser auch Günther Uecker an. Bis 1961 bringen diese drei gemeinsam das gleichnamige Magazin heraus und veranstalten bis 1966 zahlreiche Ausstellungen. Diese Ära ist als eine der bedeutendsten in der deutschen Nachkriegskunst zu bewerten. Besonders das Heranziehen von unterschiedlichsten Materialien ist eines der prägendsten Elemente.
Bereits ab Ende der 1950er Jahre beschäftigt sich Otto Piene mit dem Element Feuer und dessen Wirkungsspektrum, setzt Feuer und Rauch gezielt als künstlerisches Mittel in seinen "Feuerbildern" ein. Durch kleine Eingriffe lenkt er den Verlauf der Flammen auf der Leinwand, so dass sich die Bildkomposition entwickelt. Für wenige Sekunden brennt sich das Feuer durch Ölfarbe, Pigmente und Fixativ und wird so selbst zum formgebenden Element. Bei diesem Vorgang entstehen unterschiedliche Strukturen wie Krusten, Blasen, Ringe oder fließende Übergänge, abhängig davon, in welche Richtung Piene die brennende Leinwand bewegt, wie stark er sie neigt und wann er die Flammen löscht. Auf diese Weise entstehen ästhetisch wirkungsvolle Kompositionen, die Assoziationen zu Sonnen, Galaxien, Augen, Muscheln, Blumen oder anderen Formen aus der Natur hervorrufen – besonders deutlich in unserer "Feuerblume" von 1963. [AW]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Otto Piene "Feuerblume"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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