110
Roy Lichtenstein
Crying Girl, 1963.
Offsetlithografie
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
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Roy Lichtenstein
Crying Girl, 1963.
Offsetlithografie
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
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Roy Lichtenstein
1923 - 1997

Crying Girl. 1963.
Offsetlithografie.
Rechts unten in Bleistift signiert. Auf leichtem chamoisfarbenen Velin. 43,8 x 59 cm (17,2 x 23,2 in). Papier: 45,8 x 60,5 cm (18 x 23,8 in).
Gedruckt bei Colorcraft, New York. Herausgegeben von Leo Castelli Gallery, New York.
Erschienen als Ankündigung der Lichtenstein-Ausstellung in der Galerie Leo Castelli, 28.9.-24.10.1963. Diese Ankündigungen sind verso bedruckte, ungezählte Exemplare, die von Castelli im Versandformat gefalzt und verschickt wurden. Das vorliegende Blatt gehört zu der ungezählten Auflage ohne die typografische Bezeichnung verso, die jedoch signiert ist. Diese wurden in der Castelli Gallery während der Ausstellung verkauft und an besondere Kunden weitergegeben (www.lichtensteincatalogue.org). [KA].

• Ikone der Pop-Art: "Crying Girl" (1963) zählt zu den prägnantesten Motiven Roy Lichtensteins.
• Emotion, Schönheit und Distanz: Zwischen medialer Inszenierung und psychologischer Intensität entfaltet sich eine ambivalente, spannende Wirkung.
• Lichtensteins Werke sind Teil des Kunstkanons der Pop-Art, eine der bedeutendsten Strömungen des 20. Jahrhunderts
• Weitere Exemplare befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter das Whitney Museum of American Art, New York, die National Gallery of Art, Washington, D.C., sowie die Graphische Sammlung, Staatsgalerie Stuttgart
.

PROVENIENZ: Frank Fleugel Galerie, Nürnberg/Kitzbühel.
Privatsammlung Süddeutschland (um 2015 vom Vorgenannten erworben).

LITERATUR: Wohl jeweils anderes Exemplar:
Andrea Theil, Crying Girl, 1963 (RLCR 759), in: Roy Lichtenstein. A Catalogue Raisonné, Roy Lichtenstein Foundation, New York (www.lichtensteincatalogue.org/catalogue/entry.php?id=295 (aufgerufen 10.4.2026)).
Mary Lee Corlett, The prints of Roy Lichtenstein. A catalogue raisonné 1948-1997, New York 1994, WVZ-Nr. II.1 (m. Farbabb.).
- -
Paul Bianchini, Roy Lichtenstein. Drawings and Prints, Lausanne 1970, Kat.-Nr. 4 (m. SW-Abb., S. 217).
Henri Zerner, The Graphic Art of Roy Lichtenstein, Ausst.-Kat. Fogg Art Museum, Cambridge, MA 1975, Kat.-Nr. 6.
Claude Pommereau, Roy Lichtenstein au Centre Pompidou, Issy-les-Moulineaux 2013, S. 26 (m. Farbabb.).

Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 13.13 h +/- 20 Min.

Bis zu Beginn der 1960er Jahre arbeitet Roy Lichtenstein in einem expressiven, stark abstrahierenden Stil. Dieser wird 1961 mit der Ausstellung des Bildes "Look Mickey" – jenem Gemälde, welches Mickey Mouse und Donald Duck auf einem Bootssteg zeigt und mit dem Lichtenstein der künstlerische Durchbruch gelingt – von einer den Stil der Comic-Hefte imitierenden Bildsprache abgelöst. Am Druckbild der Comics orientiert, beginnt Lichtenstein damit, die Farbflächen in seinen Gemälden und Grafiken in gleichmäßige, rasterartige Farbpunkte zu zergliedern und häufig die Sprechblase als Bildelement aus der Comic-Kultur in die Kunst zu übernehmen. Die auf unserem Blatt gezeigte Frauenfigur, bei der das Hauptaugenmerk auf der Darstellung des emotional aufgewühlten Gesichtes liegt, folgt einem Modell, das in den frühen 1960er Jahren im Werk von Roy Lichtenstein häufig vorkommt: die ungemein schöne, zugleich aber doch verletzliche Frau. [JS/KA]




Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Roy Lichtenstein "Crying Girl"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 % erhoben.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.

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