Auktion: 521 / Wertvolle Bücher am 29.11.2021 in Hamburg Lot 421000369

 
421000369
John Fryer
Negenjaarige Reyse door oostindien en Persien, 1700.
Schätzpreis: € 1.000
+
Objektbeschreibung
John Fryer
Negenjaargie Reyse door Oostindien en Persien. In agt Brieven beschreeven. Den Haag, A. de Hondt u. a. 1700.

Seltene holländischen Übersetzung des erstmals 1698 in London erschienenen Reiseberichtes, und ebenso seltenes vollständiges Exemplar mit allen Kupfertafeln.

John Fryer (1650-1733) reiste als Schiffschirurg im Auftrag der East India Company 1672 nach Indien und erforschte vorrangig die Küsten von Koromandel und Malabar, ferner bereiste er Goa, Karwar, Gokarna und Persien. Sein in acht "Briefe" unterteilter Reisebericht erschien erst 17 Jahre nach seiner Rückkehr nach England 1681. "His account of the places he visited is accurate and reliable, with numerous anecdotes told with a fine sense of humour." (Howgego) - Die schönen Kupfertafeln zeigen einheimische Pflanzen, Stadtansichten und Karten.

EINBAND: Pergamentband der Zeit mit etw. Blindprägung. 20,5 : 17 cm. - ILLUSTRATION: Mit gestochenem Porträt, gestochenem Frontispiz und 10 Kupfertafeln und -karten (8 gefaltet) sowie einigen Textholzschnitten. - KOLLATION: 4 Bll., 566 S., 13 Bll. - ZUSTAND: Eine Falttafel mit kl. Falzriß. Vorderdeckel gering geworfen.
LITERATUR: Tiele 365. - Nederl. Scheepvaart Mus. I, 241. - Howgego F87. - Cox I, 280f. - Wing F 2257.

Scarce Dutch translation of Fryer's account of East India and Persia, first published in London 1698. With engr. portrait, engr. frontispiece and 10 (8 folding) engr. plates and a few woodcuts in the text. Contemp. vellum. - 1 folding plate with small tear to fold. Front board slightly warped.

 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu John Fryer "Negenjaarige Reyse door oostindien en Persien"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 32 % Aufgeld
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 32 %, Teilbeträge über € 200.000 27 % Aufgeld
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 25%, Teilbeträge über € 200.000 20 % Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer an.