Rahmenbild
949
Agostino Bonalumi
Verde, 1985.
Tempera
Schätzung:
€ 100.000 Ergebnis:
€ 150.000 (inkl. Käuferaufgeld)
949
Agostino Bonalumi
Verde, 1985.
Tempera
Schätzung:
€ 100.000 Ergebnis:
€ 150.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Verde. 1985.
Vinyl-Tempera auf strukturierter Leinwand (tela estroflessa).
Verso signiert und datiert. 140 x 185 cm (55,1 x 72,8 in).
Mit einer Fotoexpertise des Archivio Bonalumi, Mailand. Die Arbeit ist dort unter der Archivnummer 85-009 verzeichnet.
Vinyl-Tempera auf strukturierter Leinwand (tela estroflessa).
Verso signiert und datiert. 140 x 185 cm (55,1 x 72,8 in).
Mit einer Fotoexpertise des Archivio Bonalumi, Mailand. Die Arbeit ist dort unter der Archivnummer 85-009 verzeichnet.
Das großformatige Werk „Verde“ aus der reifen Schaffenszeit Agostino Bonalumis zählt zu den repräsentativen Beispielen seines Œuvres. Farbe, Form, Linie, Licht und Schatten definieren alles was wir sehen, doch wandelt Agostino Bonalumi durch seine Werke diese Selbstverständlichkeiten in Außergewöhnliches um.
Mit seinen minimalistischen „Estroflessioni“ sprengt Bonalumi die Grenzen des zweidimensionalen Tafelbildes und schafft raumgreifende Bildkörper. Die Strukturen entstehen durch die Hinterlegung mit Holz- oder Metallstäben, die die monochromen Bildflächen rhythmisieren und je nach Standpunkt des Betrachters und abhängig von der räumlichen Beleuchtungssituation unterschiedliche Licht/Schattenwirkungen evozieren. In „Verde“ dominieren horizontal-diagonale Strukturen, die zwischen klaren Konturen und bewussten Unschärfen alterieren. Zudem unterbricht Bonalumi die Sequenz durch einen vertikal-diagonalen Verlauf und versetzt seine Konstruktion im Sinne einer Pointierung aus der Zentralachse leicht nach rechts. Die Statik der Verschiebungen wird durch plastische Überlagerungen unterbrochen, die Fläche dynamisiert, wodurch die diffizile Komposition zusätzlich Spannung erhält. Die Farbe in ihrer physikalischen Funktion beeinflusst den Betrachter durch ihre direkte emotionale Wirkung. Bonalumi kreiert damit Werke, die die Imagination des Betrachters auf besondere Weise ansprechen und herausfordern.
Mit seinen minimalistischen „Estroflessioni“ sprengt Bonalumi die Grenzen des zweidimensionalen Tafelbildes und schafft raumgreifende Bildkörper. Die Strukturen entstehen durch die Hinterlegung mit Holz- oder Metallstäben, die die monochromen Bildflächen rhythmisieren und je nach Standpunkt des Betrachters und abhängig von der räumlichen Beleuchtungssituation unterschiedliche Licht/Schattenwirkungen evozieren. In „Verde“ dominieren horizontal-diagonale Strukturen, die zwischen klaren Konturen und bewussten Unschärfen alterieren. Zudem unterbricht Bonalumi die Sequenz durch einen vertikal-diagonalen Verlauf und versetzt seine Konstruktion im Sinne einer Pointierung aus der Zentralachse leicht nach rechts. Die Statik der Verschiebungen wird durch plastische Überlagerungen unterbrochen, die Fläche dynamisiert, wodurch die diffizile Komposition zusätzlich Spannung erhält. Die Farbe in ihrer physikalischen Funktion beeinflusst den Betrachter durch ihre direkte emotionale Wirkung. Bonalumi kreiert damit Werke, die die Imagination des Betrachters auf besondere Weise ansprechen und herausfordern.
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