49
Ernst Wilhelm Nay
Smaragd in Grau, 1956.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 120.000 - 180.000
49
Ernst Wilhelm Nay
Smaragd in Grau, 1956.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 120.000 - 180.000
Ernst Wilhelm Nay
1902 - 1968
Smaragd in Grau. 1956.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert und datiert sowie betitelt und mit einer Richtungsangabe bezeichnet. 100 x 125 cm (39,3 x 49,2 in).
[MH].
• Aus der bedeutenden Werkgruppe der "Scheibenbilder".
• Das Gemälde besticht durch die spannungsreiche Kombination aus dem tiefen Smaragdgrün und der grauen Grundtonalität.
• Im Entstehungsjahr ist der Künstler mit weiteren "Scheibenbildern" auf der Biennale in Venedig vertreten sowie ein Jahr später in der großen Überblicksschau "German Art of the 20th Century" im Museum of Modern Art, New York.
Wir danken Frau Dr. Brigitte Schlüter, Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln, für wertvolle Hinweise.
PROVENIENZ: Galerie Springer, Berlin 1956.
Privatsammlung England.
Privatsammlung Hessen (seit 1994, Galerie Orangerie Reinz, Köln).
AUSSTELLUNG: E. W. Nay, Galerie Springer, Berlin, 1.-30.9.1956, Kat.-Nr. 7.
LITERATUR: Aurel Scheibler, Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bd. 2: 1952-1968, Köln 1990, WVZ-Nr. 793 (m. Farbabb.).
- -
Franziska Müller, Ernst Wilhelm Nays "Vom Gestaltwert der Farbe" als Künstlertheorie und Zeitzeugnis, Marburg 2016, S. 187.
Aufrufzeit: ca. 18.36 h +/- 20 Min.
1902 - 1968
Smaragd in Grau. 1956.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert und datiert sowie betitelt und mit einer Richtungsangabe bezeichnet. 100 x 125 cm (39,3 x 49,2 in).
[MH].
• Aus der bedeutenden Werkgruppe der "Scheibenbilder".
• Das Gemälde besticht durch die spannungsreiche Kombination aus dem tiefen Smaragdgrün und der grauen Grundtonalität.
• Im Entstehungsjahr ist der Künstler mit weiteren "Scheibenbildern" auf der Biennale in Venedig vertreten sowie ein Jahr später in der großen Überblicksschau "German Art of the 20th Century" im Museum of Modern Art, New York.
Wir danken Frau Dr. Brigitte Schlüter, Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln, für wertvolle Hinweise.
PROVENIENZ: Galerie Springer, Berlin 1956.
Privatsammlung England.
Privatsammlung Hessen (seit 1994, Galerie Orangerie Reinz, Köln).
AUSSTELLUNG: E. W. Nay, Galerie Springer, Berlin, 1.-30.9.1956, Kat.-Nr. 7.
LITERATUR: Aurel Scheibler, Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde, Bd. 2: 1952-1968, Köln 1990, WVZ-Nr. 793 (m. Farbabb.).
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Franziska Müller, Ernst Wilhelm Nays "Vom Gestaltwert der Farbe" als Künstlertheorie und Zeitzeugnis, Marburg 2016, S. 187.
Aufrufzeit: ca. 18.36 h +/- 20 Min.
Ab 1954 setzt sich Ernst Wilhelm Nay in seiner Malerei intensiv mit der runden Form auseinander. Sie wird ab 1955 bis ca. 1962 zu seinem Hauptmotiv. Diese Werkgruppe wird charakterisiert durch die rhythmische Verteilung von Farbkreisen, die in ihrer gegenseitigen Spannung und Farbvariation eine choreografische Komposition bilden. Nay selbst äußert sich zur "Scheibe" 1954 folgendermaßen: "[…] Wenn ich mit einem Pinsel auf die Leinwand gehe, gibt es einen Klecks, vergrößere ich den, dann habe ich eine Scheibe" (zit. nach: Magdalena Claesges, E. W. Nay, Lesebuch: Selbstzeugnisse und Schriften 1931-1968, Köln 2002). Die "Scheibenbilder" sind die wohl bekanntesten Werke Nays.
Die Jahre um 1956 – Entstehungszeit auch unseres Bildes – sind von Höhepunkten in Nays Karriere gekennzeichnet. 1955 publiziert er sein bildnerisches Programm "Vom Gestaltwert der Farbe", in dem er die Grundlagen seiner Maltheorie formuliert. Hier umschreibt Nay, dass Farbe nicht bloß illustratives Mittel sei, sondern ein eigenständiger Ausdrucksträger. Sie formt ohne Linie, sie erzählt ohne Motiv. Im Jahr 1956 präsentiert Ernst Wilhelm Nay seine Scheibenbilder unter anderem im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, malt sein größtes Scheibenbild, "Das Freiburger Bild" (WVZ-Nr. 812), und erhält zunehmend auch internationale Anerkennung. Seine erste Einzelausstellung in den USA findet 1955 in New York statt.
"Smaragd in Grau" von 1956 ist ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Phase. Unser Bild wird von Grautönen und einer gedeckten Farbgebung in rhythmischer, fast schwebend anmutender Anordnung dominiert. Durchbrochen wird dies durch den leuchtend grünen Einschlag im Zentrum der Malerei sowie weitere gelbe Akzente. Mit dieser Farbpalette erzeugt Nay eine ruhige, fast meditative Stimmung – ein Spiel zwischen Zurückhaltung (Grau) und leuchtender Präsenz (Smaragdgrün), zwischen Ruhe und Lebendigkeit, zwischen Struktur und Intuition. Gleich einer Melodie entfaltet sich das Farbspiel in harmonischem Gleichgewicht, als lausche man einer stillen Musik. [MH]
Die Jahre um 1956 – Entstehungszeit auch unseres Bildes – sind von Höhepunkten in Nays Karriere gekennzeichnet. 1955 publiziert er sein bildnerisches Programm "Vom Gestaltwert der Farbe", in dem er die Grundlagen seiner Maltheorie formuliert. Hier umschreibt Nay, dass Farbe nicht bloß illustratives Mittel sei, sondern ein eigenständiger Ausdrucksträger. Sie formt ohne Linie, sie erzählt ohne Motiv. Im Jahr 1956 präsentiert Ernst Wilhelm Nay seine Scheibenbilder unter anderem im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, malt sein größtes Scheibenbild, "Das Freiburger Bild" (WVZ-Nr. 812), und erhält zunehmend auch internationale Anerkennung. Seine erste Einzelausstellung in den USA findet 1955 in New York statt.
"Smaragd in Grau" von 1956 ist ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Phase. Unser Bild wird von Grautönen und einer gedeckten Farbgebung in rhythmischer, fast schwebend anmutender Anordnung dominiert. Durchbrochen wird dies durch den leuchtend grünen Einschlag im Zentrum der Malerei sowie weitere gelbe Akzente. Mit dieser Farbpalette erzeugt Nay eine ruhige, fast meditative Stimmung – ein Spiel zwischen Zurückhaltung (Grau) und leuchtender Präsenz (Smaragdgrün), zwischen Ruhe und Lebendigkeit, zwischen Struktur und Intuition. Gleich einer Melodie entfaltet sich das Farbspiel in harmonischem Gleichgewicht, als lausche man einer stillen Musik. [MH]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Ernst Wilhelm Nay "Smaragd in Grau"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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