329
Wilhelm Busch
Alte Frau in Diele, 1892.
Öl auf Karton, aufgelegt auf Holz
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 4.318

(inklusive Aufgeld)
329
Wilhelm Busch
Alte Frau in Diele, 1892.
Öl auf Karton, aufgelegt auf Holz
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 4.318

(inklusive Aufgeld)

Alte Frau in Diele. 1892.
Öl auf Karton, aufgelegt auf Holz.
Am oberen Rand in der nassen Farbe signiert und datiert. Verso mit von Elisabeth Nöldeke bezeichnetem Etikett sowie mit handschriftlich nummeriertem Etikett. 14,9 x 8,9 cm (5,8 x 3,5 in).

Verso mit einer Echtheitsbestätigung und Besitzervermerk von Elisabeth Nöldeke vom 5. Februar 1925.

PROVENIENZ: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Elisabeth Nöldeke (1925).
Kunsthandlung Adrian Lucas Müller, Dresden/Weißer Hirsch (1925).
Kunsthandlung Hugo Biechteler, Kempten (am 14.7.1925 vom Vorgenannten erworben: Hugo Helbing, München).
Sammlung M. Breyer, Kempten (wohl vom Vorgenannten erworben).
Privatsammlung Niedersachsen.

LITERATUR: Hans Georg Gmelin, Wilhelm Busch als Maler, Berlin 1981, S. 282, WVZ-Nr. 375 (m. Abb.).
- -
Hugo Helbing, München, Auktion 14.7.1925, Los 35.
Auktionshaus Neumeister, München, 168. Auktion, 12./13.5.1976, Los 1558.
Villa Grisebach, Berlin, 72. Auktion, 5.6.1999, Los 113 (m. Abb.).

Wilhelm Busch dürfte den meisten vor allem als Zeichner bekannt sein, der mit spitzer Feder die kleinen Schwächen, Eigenarten und Bosheiten des menschlichen Wesens erkundet. Dabei ringt Busch Zeit seines Lebens mit dem eigenen Selbstverständnis als Maler. Neben zahlreichen Landschaften entstehen auch kleinere genre-artige Szenen, die seine Bewunderung der holländischen Schule verraten. Es ist die bäuerlich-dörfliche Umgebung, die Busch zum Gegenstand seiner meist kleinformatigen Ölgemälde macht. In den Genreszenen orientiert er sich an den niederländischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts, vor allem an Adriaen van Ostade und Adriaen Brouwer. Solche Genreszenen erlauben dabei eine Darstellung des Einfachen und Niederen, als zutiefst menschliche Seite. Die Tonigkeit seiner Malerei und der spontane Pinselduktus ergeben eine Dichte der Atmosphäre, wie man sie eigentlich im kleinen Format nicht vermutet. Gerade die dunkle Tonalität macht deutlich, dass sie Busch hier nicht einer gefälligen oder humoristischen Ästhetik bedient, sondern hinter Motiv und formaler Ausführung auf die Menschlichkeit der Betrachtenden abzielt. [KT]






München
Hauptsitz
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
info@kettererkunst.de
Hamburg
Louisa von Saucken / Undine Schleifer
Holstenwall 5
20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 37 49 61-0
Fax: +49 (0)40 37 49 61-66
infohamburg@kettererkunst.de
Berlin
Dr. Simone Wiechers
Fasanenstr. 70
10719 Berlin
Tel.: +49 (0)30 88 67 53-63
Fax: +49 (0)30 88 67 56-43
infoberlin@kettererkunst.de
Köln
Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 510 908-15
infokoeln@kettererkunst.de
Baden-Württemberg
Hessen
Rheinland-Pfalz

Miriam Heß
Tel.: +49 (0)62 21 58 80-038
Fax: +49 (0)62 21 58 80-595
infoheidelberg@kettererkunst.de
Norddeutschland
Nico Kassel, M.A.
Tel.: +49 (0)89 55244-164
Mobil: +49 (0)171 8618661
n.kassel@kettererkunst.de
Keine Auktion mehr verpassen!
Wir informieren Sie rechtzeitig.

 
Jetzt zum Newsletter anmelden >

© 2026 Ketterer Kunst GmbH & Co. KG Datenschutz Impressum Barrierefreiheit