157
Joseph Karl Stieler
Bildnis Maximilian Karl von Thurn und Taxis, 1832.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
Joseph Karl Stieler
1781 - 1858
Bildnis Maximilian Karl von Thurn und Taxis. 1832.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert "J. Stieler" und datiert und von fremder Hand bezeichnet "Gemalt von". 72 x 59 cm (28,3 x 23,2 in) [KA].
• Meisterhaftes Porträt des Fürsten (1802–1871) vom gefeierten bayerischen Hofmaler und Chronisten des europäischen Hochadels.
• Feine malerische Ausführung mit psychologischer Tiefe und subtiler Lichtführung, exemplarisch für Stielers ikonische Porträtkunst.
• Seit Entstehung in Ahnenbesitz.
Bei der Umsetzung des hier angebotenen Porträts wurde der fein durchgearbeitete Kopf von Stieler selbst ausgeführt. Die Darstellung der umgebenden Elemente geht vermutlich auf einen Mitarbeiter seiner Werkstatt zurück. Denkbar sind hier die Schüler Stielers, allen voran Friedrich Dürck (1809-1884), der Neffe des Künstlers.
Diese Arbeitsteilung bei der Ausführung eines Gemäldes ist in der damaligen Werkstattpraxis absolut üblich und Stielers hohe Arbeitsbelastung in dieser bedeutenden Schaffensphase geschuldet. Josef Stieler wird 1820 offizieller Hofmaler von König Maximilian I. von Bayern und fortan zu einem der gefragtesten Porträtisten von Bürgertum und Adel. Seit Mitte der 1820er Jahre ist Stieler mit prestigereichen Aufträgen wie den Krönungsbildern Ludwigs I. und seiner Gemahlin Therese (vgl. von Hase-Schmundt 123 und 128) betraut. Nicht zuletzt auch der umfangreiche Auftrag zur Schönheitengalerie in Schloss Nymphenburg fällt in diese Zeit, für die Stieler bis 1850 die beachtliche Anzahl von 36 Bildnissen schöner Münchnerinnen adeliger und bürgerlicher Herkunft malt; zwei weitere Porträts steuert Friedrich Dürck bei: "Stieler, der jeden Auftrag mit der gleichen Sorgfalt behandelt, ist rastlos beschäftigt." (zit. nach: von Hase-Schmundt, S. 19).
PROVENIENZ: Maximilian Karl von Thurn und Taxis (1802-1871), Regensburg.
Seither in Familienbesitz.
LITERATUR: Angelika von Schuckmann, The Princess of Thurn und Taxis and their Collections, in: Apollo, Heft Oktober, Jg. 86, 1967, S. 254-271 (m. Abb.).
Aufrufzeit: 06.12.2025 - ca. 14.16 h +/- 20 Min.
1781 - 1858
Bildnis Maximilian Karl von Thurn und Taxis. 1832.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert "J. Stieler" und datiert und von fremder Hand bezeichnet "Gemalt von". 72 x 59 cm (28,3 x 23,2 in) [KA].
• Meisterhaftes Porträt des Fürsten (1802–1871) vom gefeierten bayerischen Hofmaler und Chronisten des europäischen Hochadels.
• Feine malerische Ausführung mit psychologischer Tiefe und subtiler Lichtführung, exemplarisch für Stielers ikonische Porträtkunst.
• Seit Entstehung in Ahnenbesitz.
Bei der Umsetzung des hier angebotenen Porträts wurde der fein durchgearbeitete Kopf von Stieler selbst ausgeführt. Die Darstellung der umgebenden Elemente geht vermutlich auf einen Mitarbeiter seiner Werkstatt zurück. Denkbar sind hier die Schüler Stielers, allen voran Friedrich Dürck (1809-1884), der Neffe des Künstlers.
Diese Arbeitsteilung bei der Ausführung eines Gemäldes ist in der damaligen Werkstattpraxis absolut üblich und Stielers hohe Arbeitsbelastung in dieser bedeutenden Schaffensphase geschuldet. Josef Stieler wird 1820 offizieller Hofmaler von König Maximilian I. von Bayern und fortan zu einem der gefragtesten Porträtisten von Bürgertum und Adel. Seit Mitte der 1820er Jahre ist Stieler mit prestigereichen Aufträgen wie den Krönungsbildern Ludwigs I. und seiner Gemahlin Therese (vgl. von Hase-Schmundt 123 und 128) betraut. Nicht zuletzt auch der umfangreiche Auftrag zur Schönheitengalerie in Schloss Nymphenburg fällt in diese Zeit, für die Stieler bis 1850 die beachtliche Anzahl von 36 Bildnissen schöner Münchnerinnen adeliger und bürgerlicher Herkunft malt; zwei weitere Porträts steuert Friedrich Dürck bei: "Stieler, der jeden Auftrag mit der gleichen Sorgfalt behandelt, ist rastlos beschäftigt." (zit. nach: von Hase-Schmundt, S. 19).
PROVENIENZ: Maximilian Karl von Thurn und Taxis (1802-1871), Regensburg.
Seither in Familienbesitz.
LITERATUR: Angelika von Schuckmann, The Princess of Thurn und Taxis and their Collections, in: Apollo, Heft Oktober, Jg. 86, 1967, S. 254-271 (m. Abb.).
Aufrufzeit: 06.12.2025 - ca. 14.16 h +/- 20 Min.
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Joseph Karl Stieler
Bildnis Maximilian Karl von Thurn und Taxis, 1832.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 25.000 - 35.000
Aufgeld und Steuern zu Joseph Karl Stieler "Bildnis Maximilian Karl von Thurn und Taxis"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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Lot 157
