Weitere Abbildung
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70
Karin Kneffel
Ohne Titel, 2013.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 120.000 - 150.000
70
Karin Kneffel
Ohne Titel, 2013.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 120.000 - 150.000
Karin Kneffel
1957
Ohne Titel. 2013.
Öl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand signiert, datiert und bezeichnet mit "30". 180 x 270 cm (70,8 x 106,2 in). [AW].
• Technisch makellos, doch voller Irritation: Karin Kneffel inszeniert die Tulpe als rätselhafte und fotorealistische Illusion.
• Meisterhaftes Spiel mit Licht, Materialität und unheimlicher Intimität des Sichtbaren.
• Aktuell sind Arbeiten Karin Kneffels von Februar bis August 2026 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden zu sehen.
• Ihre Blumenstillleben werden auf dem internationalen Auktionsmarkt äußerst selten angeboten..
Wir danken Prof. Karin Kneffel für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Dirimart Gallery, Istanbul.
Olbricht Collection, Essen/Berlin (2013 vom Vorgenannten erworben).
"In der Kunst geht es um das Erzeugen eines Zweifels, um etwas, das man selber noch nicht ganz verstanden hat. Das ist mein Antrieb. Kunstwerke erzeugen einen Haltegriff, der im Moment des Zugreifens verschwindet."
Karin Kneffel, zit. nach: Susanne Wedewer, Karin Kneffel, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 84, Heft 27, 2008.
Aufrufzeit: ca. 19.18 h +/- 20 Min.
1957
Ohne Titel. 2013.
Öl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand signiert, datiert und bezeichnet mit "30". 180 x 270 cm (70,8 x 106,2 in). [AW].
• Technisch makellos, doch voller Irritation: Karin Kneffel inszeniert die Tulpe als rätselhafte und fotorealistische Illusion.
• Meisterhaftes Spiel mit Licht, Materialität und unheimlicher Intimität des Sichtbaren.
• Aktuell sind Arbeiten Karin Kneffels von Februar bis August 2026 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden zu sehen.
• Ihre Blumenstillleben werden auf dem internationalen Auktionsmarkt äußerst selten angeboten..
Wir danken Prof. Karin Kneffel für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Dirimart Gallery, Istanbul.
Olbricht Collection, Essen/Berlin (2013 vom Vorgenannten erworben).
"In der Kunst geht es um das Erzeugen eines Zweifels, um etwas, das man selber noch nicht ganz verstanden hat. Das ist mein Antrieb. Kunstwerke erzeugen einen Haltegriff, der im Moment des Zugreifens verschwindet."
Karin Kneffel, zit. nach: Susanne Wedewer, Karin Kneffel, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 84, Heft 27, 2008.
Aufrufzeit: ca. 19.18 h +/- 20 Min.
Karin Kneffels künstlerische Entwicklung zeigt eine konsequente Radikalisierung des Hyperrealismus. Während sie in den 1980er Jahren noch expressive, düstere Motive wählt, wendet sie sich ab den 1990er Jahren der akribischen Wiedergabe von Objekten zu. Ihre Stillleben sind keine naturalistischen Studien, sondern hochgradig konstruierte Bilder, die zwischen Faszination und Irritation oszillieren. Die Tulpen wirken so lebendig, dass man ihren Duft zu riechen glaubt – doch ihre klinische Präzision verrät die Künstlichkeit der Darstellung. Kneffel nutzt die Malerei als Medium der Täuschung, um die Mechanismen der Wahrnehmung selbst zu hinterfragen.
Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, das Ephemere einzufangen: Die Tulpen sind keine idealisierten Schönheitssymbole, sondern Momentaufnahmen eines unaufhaltsamen Verfalls. Ihre perfekte Darstellung verweist auf die Vanitas-Thematik – ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte. Die Tulpe selbst ist dabei ein vielschichtiges Symbol: Im Osmanischen Reich steht sie für göttliche Vollkommenheit, im 17. Jahrhundert wird sie zum Spekulationsobjekt der "Tulpenmanie", und in der Romantik gilt sie als Zeichen vollkommener Liebe. Heute symbolisiert sie Hoffnung und Neuanfang, während Künstler wie Jeff Koons sie als Kommentar zu Konsum und Kunstmarkt nutzen.
Mit ihrer beeindruckenden Auslotung zwischen Realität und Illusion zählen Karin Kneffels Stillleben zu den faszinierendsten Phänomenen der zeitgenössischen Malerei, da sie Grenzen zwischen Realität und Illusion auf bemerkenswerte Weise ausloten und damit die Tradition des Genres neu definieren. Sie verbinden die technische Virtuosität alter Meister mit einer zeitgenössischen Reflexion über das Sehen. In einer von digitalen Bilderfluten geprägten Welt erinnert uns Kneffel daran, dass Malerei mehr ist als bloße Reproduktion: Sie ist eine Einladung, die Welt langsamer, präziser und mit meditativer Aufmerksamkeit zu betrachten. Ihr Tulpenstillleben ist nicht nur ein Meisterwerk des Hyperrealismus, sondern auch eine Hommage an die Komplexität des Sichtbaren und die kunsthistorische Vergangenheit. Unser Tulpenstillleben von 2013 verkörpert dabei paradigmatisch ihren künstlerischen Ansatz: eine fast schon obsessive Auseinandersetzung mit der Oberfläche der Dinge, die zugleich eine tiefgründige Reflexion über Wahrnehmung und Repräsentation offenbart. Karin Kneffels Malerei ist kein bloßes Abbild der Realität, sondern eine inszenierte Überhöhung des Alltäglichen – ein Spiel mit Licht, Materialität und Fragilität. In extremer Nahsicht auf die Tulpen und durch die beinahe fotografische Schärfe entsteht eine fast schon unheimliche Intimität, die uns als Betrachter zwingt, uns mit der Materialität des Bildes auseinanderzusetzen. [AW]
Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, das Ephemere einzufangen: Die Tulpen sind keine idealisierten Schönheitssymbole, sondern Momentaufnahmen eines unaufhaltsamen Verfalls. Ihre perfekte Darstellung verweist auf die Vanitas-Thematik – ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte. Die Tulpe selbst ist dabei ein vielschichtiges Symbol: Im Osmanischen Reich steht sie für göttliche Vollkommenheit, im 17. Jahrhundert wird sie zum Spekulationsobjekt der "Tulpenmanie", und in der Romantik gilt sie als Zeichen vollkommener Liebe. Heute symbolisiert sie Hoffnung und Neuanfang, während Künstler wie Jeff Koons sie als Kommentar zu Konsum und Kunstmarkt nutzen.
Mit ihrer beeindruckenden Auslotung zwischen Realität und Illusion zählen Karin Kneffels Stillleben zu den faszinierendsten Phänomenen der zeitgenössischen Malerei, da sie Grenzen zwischen Realität und Illusion auf bemerkenswerte Weise ausloten und damit die Tradition des Genres neu definieren. Sie verbinden die technische Virtuosität alter Meister mit einer zeitgenössischen Reflexion über das Sehen. In einer von digitalen Bilderfluten geprägten Welt erinnert uns Kneffel daran, dass Malerei mehr ist als bloße Reproduktion: Sie ist eine Einladung, die Welt langsamer, präziser und mit meditativer Aufmerksamkeit zu betrachten. Ihr Tulpenstillleben ist nicht nur ein Meisterwerk des Hyperrealismus, sondern auch eine Hommage an die Komplexität des Sichtbaren und die kunsthistorische Vergangenheit. Unser Tulpenstillleben von 2013 verkörpert dabei paradigmatisch ihren künstlerischen Ansatz: eine fast schon obsessive Auseinandersetzung mit der Oberfläche der Dinge, die zugleich eine tiefgründige Reflexion über Wahrnehmung und Repräsentation offenbart. Karin Kneffels Malerei ist kein bloßes Abbild der Realität, sondern eine inszenierte Überhöhung des Alltäglichen – ein Spiel mit Licht, Materialität und Fragilität. In extremer Nahsicht auf die Tulpen und durch die beinahe fotografische Schärfe entsteht eine fast schon unheimliche Intimität, die uns als Betrachter zwingt, uns mit der Materialität des Bildes auseinanderzusetzen. [AW]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Karin Kneffel "Ohne Titel"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
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Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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81829 München
Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
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Louisa von Saucken / Undine Schleifer
Holstenwall 5
20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 37 49 61-0
Fax: +49 (0)40 37 49 61-66
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Dr. Simone Wiechers
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10719 Berlin
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infoberlin@kettererkunst.de
Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
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infokoeln@kettererkunst.de
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Nico Kassel, M.A.
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Mobil: +49 (0)171 8618661
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Wir informieren Sie rechtzeitig.




