52
Pierre Soulages
Brou de noix sur papier, 2004.
Mischtechnik. Nussbeize auf Papier, original au...
Schätzpreis: € 120.000 - 180.000
52
Pierre Soulages
Brou de noix sur papier, 2004.
Mischtechnik. Nussbeize auf Papier, original au...
Schätzpreis: € 120.000 - 180.000
Pierre Soulages
1919 - 2022
Brou de noix sur papier. 2004.
Mischtechnik. Nussbeize auf Papier, original auf Leinwand kaschiert.
Rechts unten signiert. Auf Velin von Fidelis MBM Arches France (mit dem Wasserzeichen). 109 x 75 cm (42,9 x 29,5 in). [AW].
• Präzise Komposition trifft auf energetische Lichtmodulation.
• Mit der einzigartigen Textur des "Brou de noix" schafft Soulages eine Tiefenräumlichkeit, die je nach Blickwinkel leuchtet, flimmert oder verschwindet.
• Bis Januar 2026 zeigt das Musée du Luxembourg in Paris die umfassende, den Papierarbeiten gewidmete Ausstellung "Soulages, another light".
• Vergleichbare Arbeiten befinden sich u. a. im Centre Pompidou, Paris, in der Tate Modern, London, im Kunstmuseum Basel und im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: Galerie Boisserée, Köln (auf der Rahmenrückseite mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Süddeutschland (2014 vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Pierre Soulages. Arbeiten auf Papier und aus dem graphischen Œuvre, Galerie Boisserée, Köln, 21.2.-26.4.2014, Kat.-Nr. 3 (m. Farbabb.).
"C'est pour ses qualités picturales que le brou de noix est employé: relations entre la fluidité et la viscosité, la transparence et l’opacité, et aussi pour la qualité des contours de la forme peinte: nette, grumeleuse, floue."
Pierre Soulages (http://musee-soulages-rodez.fr)
Aufrufzeit: ca. 18.42 h +/- 20 Min.
1919 - 2022
Brou de noix sur papier. 2004.
Mischtechnik. Nussbeize auf Papier, original auf Leinwand kaschiert.
Rechts unten signiert. Auf Velin von Fidelis MBM Arches France (mit dem Wasserzeichen). 109 x 75 cm (42,9 x 29,5 in). [AW].
• Präzise Komposition trifft auf energetische Lichtmodulation.
• Mit der einzigartigen Textur des "Brou de noix" schafft Soulages eine Tiefenräumlichkeit, die je nach Blickwinkel leuchtet, flimmert oder verschwindet.
• Bis Januar 2026 zeigt das Musée du Luxembourg in Paris die umfassende, den Papierarbeiten gewidmete Ausstellung "Soulages, another light".
• Vergleichbare Arbeiten befinden sich u. a. im Centre Pompidou, Paris, in der Tate Modern, London, im Kunstmuseum Basel und im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: Galerie Boisserée, Köln (auf der Rahmenrückseite mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Süddeutschland (2014 vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Pierre Soulages. Arbeiten auf Papier und aus dem graphischen Œuvre, Galerie Boisserée, Köln, 21.2.-26.4.2014, Kat.-Nr. 3 (m. Farbabb.).
"C'est pour ses qualités picturales que le brou de noix est employé: relations entre la fluidité et la viscosité, la transparence et l’opacité, et aussi pour la qualité des contours de la forme peinte: nette, grumeleuse, floue."
Pierre Soulages (http://musee-soulages-rodez.fr)
Aufrufzeit: ca. 18.42 h +/- 20 Min.
Nach 1945 entdeckt Pierre Soulages die Farbe Schwarz neu – nicht als Dunkelheit, sondern als Quelle des Lichts. Während die Abstrakten Expressionisten in New York Schwarz als "geheiligtes Lapislazuli" verehren, wie der Kunsthistoriker David Sylvester es treffend bezeichnete (zit. nach: Ausst.-Kat. Black Paintings, Haus der Kunst München, Ostfildern 2006, S. 11), entwickelt Soulages in Frankreich eine einzigartige Ästhetik, die das Dunkel zum Leuchtenden hin transformiert.
1919 in Rodez geboren, weckt ein Besuch der romanischen Abtei von Conques Anfang der 1930er Jahre Soulages’ künstlerische Leidenschaft und er beginnt zu malen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt er sein unverwechselbares Spiel von Farbe und Fläche. Seine Werke bilden nichts ab – sie schaffen eigene Welten. Besonders fasziniert ihn die Vielfalt des Schwarz: Mal verdichtet es sich zu massiven Strukturen, mal ist es lichtdurchlässig. Von den gestisch-expressiven Kompositionen der 1950er Jahre bis hin zu den ab 1979 entstehenden "Outrenoir"-Gemälden, in denen die Farbstruktur selbst zum Lichtträger wird, bleibt Schwarz in all seinen Nuancen Soulages’ zentrales Medium.
In den 1940er Jahren legt er mit den Papierarbeiten bereits den Grundstein für sein späteres, faszinierendes Schaffen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das "Brou de noix" – eine in der Holzverarbeitung genutzte Beize aus der grünen Schale der Walnuss. Soulages selbst beschreibt es als ein Material der Gegensätze: flüssig und viskos, transparent und opak, klar konturiert und verschwommen. Diese alchemistische Qualität ermöglicht ihm eine unmittelbare, meditative Interaktion mit dem Werk. Mit Pinseln und Spachteln aufgetragen, verdichtet sich die braunschwarze Beize zu durchdringenden und schleierhaften Strukturen.
Unsere Arbeit von 2004 ist als ein besonders schönes Beispiel anzusehen, in dem sich diese Fähigkeiten des Materials eindrucksvoll auf der Leinwand bündeln. Erscheint das braune Bildfeld beinahe durchlässig in seiner Konsistenz, findet es sein kontrastreiches Gegenüber in der Strenge des schwarzen Streifens wie auch im leuchtenden Weiß des Papiers. In dieser Arbeit verbindet sich alles, was die Kunst von Soulages so einzigartig macht: radikale Klarheit und zugleich komplexe Tiefe, Transparenz und Opazität. Eine Malerei, die nicht verdunkelt, sondern Licht reflektiert und transformiert. [AW]
1919 in Rodez geboren, weckt ein Besuch der romanischen Abtei von Conques Anfang der 1930er Jahre Soulages’ künstlerische Leidenschaft und er beginnt zu malen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt er sein unverwechselbares Spiel von Farbe und Fläche. Seine Werke bilden nichts ab – sie schaffen eigene Welten. Besonders fasziniert ihn die Vielfalt des Schwarz: Mal verdichtet es sich zu massiven Strukturen, mal ist es lichtdurchlässig. Von den gestisch-expressiven Kompositionen der 1950er Jahre bis hin zu den ab 1979 entstehenden "Outrenoir"-Gemälden, in denen die Farbstruktur selbst zum Lichtträger wird, bleibt Schwarz in all seinen Nuancen Soulages’ zentrales Medium.
In den 1940er Jahren legt er mit den Papierarbeiten bereits den Grundstein für sein späteres, faszinierendes Schaffen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das "Brou de noix" – eine in der Holzverarbeitung genutzte Beize aus der grünen Schale der Walnuss. Soulages selbst beschreibt es als ein Material der Gegensätze: flüssig und viskos, transparent und opak, klar konturiert und verschwommen. Diese alchemistische Qualität ermöglicht ihm eine unmittelbare, meditative Interaktion mit dem Werk. Mit Pinseln und Spachteln aufgetragen, verdichtet sich die braunschwarze Beize zu durchdringenden und schleierhaften Strukturen.
Unsere Arbeit von 2004 ist als ein besonders schönes Beispiel anzusehen, in dem sich diese Fähigkeiten des Materials eindrucksvoll auf der Leinwand bündeln. Erscheint das braune Bildfeld beinahe durchlässig in seiner Konsistenz, findet es sein kontrastreiches Gegenüber in der Strenge des schwarzen Streifens wie auch im leuchtenden Weiß des Papiers. In dieser Arbeit verbindet sich alles, was die Kunst von Soulages so einzigartig macht: radikale Klarheit und zugleich komplexe Tiefe, Transparenz und Opazität. Eine Malerei, die nicht verdunkelt, sondern Licht reflektiert und transformiert. [AW]
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Pierre Soulages "Brou de noix sur papier"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
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weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
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weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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