Auktion: 548 / Contemporary Art Day Sale am 08.12.2023 in München Lot 179


179
Sean Scully
06.16.96, 1996.
Aquarell über Bleistift
Schätzpreis: € 14.000 - 18.000
+
06.16.96. 1996.
Aquarell über Bleistift.
Unten mittig signiert und datiert. Auf festem Aquarellpapier. 36,1 x 32 cm (14,2 x 12,5 in), Blattgröße. [CH].

• Scullys ausdrucksstarke Aquarelle entstehen als eigenständige Werkgruppe parallel zu seinen großformatigen Gemälden.
• Seine sog. "Inset"-Gemälde – Werke mit in die Leinwand eingesetzten kleineren bemalten Leinwänden – übersetzt Scully hier motivisch in die Aquarelltechnik.
• Im Entstehungsjahr 1996 zeigen u. a. die Staatliche Graphische Sammlung der Neuen Pinakothek in München, das Museum Folkwang in Essen und die Galerie Nationale du Jeu de Paume in Paris umfassende Werkschauen zu den Papierarbeiten des Künstlers.
• Aquarelle aus den 1990er Jahren befinden sich u. a. in den Sammlungen des Museum of Modern Art in New York, der National Gallery of Art in Washington, D.C., des Los Angeles County Museum of Art und des Philadelphia Museum of Art
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland (direkt vom Künstler erhalten).

Aufrufzeit: 08.12.2023 - ca. 14.45 h +/- 20 Min.





Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Sean Scully "06.16.96"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 27 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 21 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.