
59
Karl Bärenfänger
Sauerländische Kleinindustrie, 1922.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 8.000 Ergebnis:
€ 10.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Sauerländische Kleinindustrie. 1922.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert. 68,5 x 84,5 cm (26,9 x 33,2 in).
Verso monogrammiert und datiert "IX.1922." sowie auf einem alten Klebeetikett handschriftlich betitelt und bezeichnet. Auf dem Keilrahmen zweifach signiert und betitelt.
Karl Bärenfänger lernt zunächst bei Johan Thorn-Prikker an der Kunstgewerbeschule in Krefeld, etwa zur selben Zeit wie die nur wenig jüngeren Mitschüler Heinrich Campendonk und Helmuth Macke. Obwohl er anschließend bei Wilhelm Trübner an der Akademie in Karlsruhe studiert, bleibt seine Malerei expressionistisch geprägt. Weitaus mehr Einfluss hat dagegen die neusachliche Malerei von Alexander Kanoldt und Adolf Erbslöh sowie seine Zeit an der renommierten Académie Ranson in Paris. Bärenfänger verbindet auf für den Rheinischen Expressionismus typische Weise den expressiven Stil mit Einflüssen aus der französischen Kunst. Er zeigt in seinen Werken ähnlich wie August Macke und Campendonk, als die bekanntesten Maler der rheinischen Variante des Expressionismus, große Sensibilität für harmonische Farbkombinationen. Dabei kombiniert Bärenfänger auf eine ganz eigene reizvolle Art die leuchtende, leicht dekorative Malweise des französischen Orphismus mit der kühlen, klaren Formensprache der Neuen Sachlichkeit. Somit steht er der Pariser Avantgarde weitaus näher als dem eher aggressiven Berliner Expressionismus der "Brücke". Bärenfängers Werk wird bereits 1925 vom Aachener Museums-Verein in einer Einzelausstellung gewürdigt, 1947 ist er an einer Gemeinschaftsausstellung in Dortmund beteiligt. Zuletzt arbeitet er als Studienrat in Dortmund-Hörde. Sterbedatum und -ort des Künstlers sind nicht bekannt. [CB].
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert. 68,5 x 84,5 cm (26,9 x 33,2 in).
Verso monogrammiert und datiert "IX.1922." sowie auf einem alten Klebeetikett handschriftlich betitelt und bezeichnet. Auf dem Keilrahmen zweifach signiert und betitelt.
Karl Bärenfänger lernt zunächst bei Johan Thorn-Prikker an der Kunstgewerbeschule in Krefeld, etwa zur selben Zeit wie die nur wenig jüngeren Mitschüler Heinrich Campendonk und Helmuth Macke. Obwohl er anschließend bei Wilhelm Trübner an der Akademie in Karlsruhe studiert, bleibt seine Malerei expressionistisch geprägt. Weitaus mehr Einfluss hat dagegen die neusachliche Malerei von Alexander Kanoldt und Adolf Erbslöh sowie seine Zeit an der renommierten Académie Ranson in Paris. Bärenfänger verbindet auf für den Rheinischen Expressionismus typische Weise den expressiven Stil mit Einflüssen aus der französischen Kunst. Er zeigt in seinen Werken ähnlich wie August Macke und Campendonk, als die bekanntesten Maler der rheinischen Variante des Expressionismus, große Sensibilität für harmonische Farbkombinationen. Dabei kombiniert Bärenfänger auf eine ganz eigene reizvolle Art die leuchtende, leicht dekorative Malweise des französischen Orphismus mit der kühlen, klaren Formensprache der Neuen Sachlichkeit. Somit steht er der Pariser Avantgarde weitaus näher als dem eher aggressiven Berliner Expressionismus der "Brücke". Bärenfängers Werk wird bereits 1925 vom Aachener Museums-Verein in einer Einzelausstellung gewürdigt, 1947 ist er an einer Gemeinschaftsausstellung in Dortmund beteiligt. Zuletzt arbeitet er als Studienrat in Dortmund-Hörde. Sterbedatum und -ort des Künstlers sind nicht bekannt. [CB].
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Karl Bärenfänger
Sauerländische Kleinindustrie, 1922.
Öl auf Leinwand
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