Auktion: 490 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 22.11.2019 in München Lot 69

 
69
Wilhelm Trübner
Hof im Stift Neuburg mit Springbrunnen II, Ca. 1913.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 9.375

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
Objektbeschreibung
Hof im Stift Neuburg mit Springbrunnen II. Ca. 1913.
Öl auf Leinwand.
Rohrandt G 785. Links unten signiert. Verso mit verschiedenen Etiketten und handschriftlicher Bezeichnung. 44,5 x 59,4 cm (17,5 x 23,3 in).

Wir danken Herrn Dr. Klaus Rohrandt, Kiel, und Frau Dr. Ulrike Schmiegelt-Rietig, Wiesbaden, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Galerie Karl Haberstock, Berlin, 1917 (beim Künstler erworben).
Galerie Arnold, Dresden, Dez. 1917 (beim Vorgenannten erworben).
Sammlung Eduard Merzinger, Dresden (beim Vorgenannten erworben).
Sammlung Caroline Merzinger, Dresden (1932 geerbt vom Vorgenannten).
Hans W. Lange, Berlin, Auktion 18.10.1940, Los 565 mit Abb. (aus dem Besitz der Vorgenannten).
Privatsammlung Hessen (vom Vorgenannten erworben. Seither in Familienbesitz).

LITERATUR: Villa Grisebach, Berlin, Auktion 31.5.2003, Los 133 (verso mit dem Auktionsetikett, unverkauft).

Essay
Im Spätsommer 1913 hält sich Trübner im Stift Neuburg bei Heidelberg auf. Zu dieser Zeit entstehen einige Ansichten des Klosters und der Umgebung. Hier zeigt Trübner eine sommerliche Ansicht des Stifts mit Blick auf den im Hof gelegenen, dekorativen Springbrunnen. Trübner wiederholte das Motiv mehrmals, auch in verschiedenen Licht- bzw. Jahreszeitenstimmungen. Eine größere Version unseres Motivs befindet sich im Besitz der Städtischen Kunsthalle Mannheim (vgl. Joseph August Beringer, Trübner. Eine Auswahl aus dem Lebenswerk des Meisters in 101 Abbildungen, Stuttgart und Berlin 1917, S. 361). [FS]
69
Wilhelm Trübner
Hof im Stift Neuburg mit Springbrunnen II, Ca. 1913.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 9.375

(inkl. 25% Käuferaufgeld)