Auktion: 495 / Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst am 07.12.2019 in München Lot 211

 
211
Bernard Schultze
Danae, 1954.
Öl auf Hartfaserplatte
Nachverkaufspreis: € 12.600
+
Objektbeschreibung
Danae. 1954.
Öl auf Hartfaserplatte.
Herrmann 54/4. Unten mittig signiert und datiert. Verso nochmals signiert, betitelt, bezeichnet und mit Richtungspfeil. 107 x 78 cm (42,1 x 30,7 in).

PROVENIENZ: Galerie F.A.C. Prestel, Frankfurt.
Galerie Sander, Darmstadt (verso mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Hessen.

AUSSTELLUNG: Bernard Schultze. Im Labyrinth. Werke von 1940-1980, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf, Dezember 1980 bis Januar 1981, u. a., Kat.-Nr. 14.

LITERATUR: Lempertz, Auktion Moderne Kunst, Köln 9. Juni 1995, Los-Nr. 1219.

Essay
Unsere Arbeit stammt aus dem Frühwerk von Bernard Schultze, aus der Zeit, als er sich zusammen mit den Künstlern Karl Otto Götz, Heinz Kreutz und Otto Greis zur "Frankfurter Quadriga" formiert und in der Zimmergalerie Klaus Franck die ersten tachistischen Bilder ausstellt. Ein Besuch in Paris 1951, die Begegnung mit Zeichnungen von Wols, die Werke von Riopelle und Lanskoy bringen Schultze entscheidende Impulse: "Meinen Kameraden Götz, Greis und Kreutz ging es ebenso, und das große Fieber fiel uns an. Jeder von uns malte nun auf seine Weise sich diesen Schock gleichsam von der Seele [..]. Die neuen deutschen Romantiker wurden wir genannt. Edouard Jaguer war es, mit René Drouin zusammen, der uns vier, die Frankfurter Quadriga, als die erste selbständige deutsche Variante des Tachismus proklamierte, wie's in Venedig Vedova und in Rom Burri waren. 1952 war unser Kometen-Jahr." (Schultze, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 3, München 1988, S. 3). [EL]
 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Bernard Schultze "Danae"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 500.000: 32 % Aufgeld
Zuschläge über € 500.000: Teilbeträge bis einschließlich € 500.000 32 %, Teilbeträge über € 500.000 27 % Aufgeld
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 500.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 500.000: Teilbeträge bis einschließlich € 500.000 25%, Teilbeträge über € 500.000 20% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 1,5% zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.