Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 10.12.2021 in München Lot 121001731

 
121001731
Gabriele Münter
An der Parkmauer, Um 1905/06.
Öl auf Rupfen, randdoubliert
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Objektbeschreibung
An der Parkmauer. Um 1905/06.
Öl auf Rupfen, randdoubliert.
Das Werk ist in der Gabriele Münter und Johannes Eichner Stiftung München unter der Nr. L 599 dokumentiert und wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. Verso mit dem Nachlassstempel sowie auf einem Etikett mit der teils handschriftlichen und teils gestempelten Nachlassnummer L 599. 22,5 x 32 cm (8,8 x 12,5 in).

• Charakteristisches, frühes Werk Münters in Spachteltechnik.
• Die kleinen Ölskizzen aus der Phalanx-Zeit gelten als entscheidende Meilensteine im Werk Münters.
• Weitere frühe Arbeiten Münters und Kandinskys aus den Jahren 1902-1908 sind derzeit in der Ausstellung "Unter Freiem Himmel - Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter" im Lenbachhaus München zu sehen
.

Mit einer schriftlichen Bestätigung der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München, vom 21.9.2021. Die Arbeit wird in das Werkverzeichnis der Gemälde von Gabriele Münter aufgenommen.

PROVENIENZ: Nachlass der Künstlerin (1962).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (durch Erbschaft erhalten).

Essay
Gabriele Münter reist 1905 mit Kandinsky nach Rapallo an die ligurische Küste. Im Mai 1905 berechen beide nach Paris auf und bleiben hier für ein Jahr. Aus dieser Pariser Zeit sind besonders die bezaubernden Parkansichten hervorzuheben. Mit wenigen Farben, die mit einem Spachtel in kleinen Farbtupfen auf die Leinwand gesetzt sind, charakterisiert Münter das stimmungsvolle Licht. In der Farbwahl deutet sich schon der radikale Schritt an, den sie wenig später in Murnau mit der farbstarken Malerei des Expressionismus gehen wird. [EH]
 


Weitere Abbildungen
 
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Gabriele Münter "An der Parkmauer"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben