Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 10.12.2021 in München Lot 121001736

 
121001736
Otto Modersohn
Sommertag in den Feldern bei Fischerhude, 1926.
Öl auf Malpappe
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
+
Objektbeschreibung
Sommertag in den Feldern bei Fischerhude. 1926.
Öl auf Malpappe.
Rechts unten signiert und datiert. Verso mit einer handschriftlichen Bestätigung von Christian Modersohn, dem Sohn des Künstlers, sowie mit dem Stempel des Otto-Modersohn-Museums, Fischerhude. 50 x 60,8 cm (19,6 x 23,9 in).
Das Otto-Modersohn-Museum, Fischerhude, widmet den Arbeiten der Jahre 1926 bis 1929 im kommenden Herbst eine umfassende Sonderausstellung. [CH].
• Aus dem Nachlass des Künstlers.
• Seit 40 Jahren in nordrhein-westfälischem Privatbesitz.
• Die sommerliche Szenerie zeigt den Blick auf die Felder von Quelkhorn, am Rande der dortigen Surheide.
• Typisch für Modersohns Malerei um 1925-1927 ist der feine, fast transparente, zuweilen aufgebrochene Farbauftrag, der die Handschrift des Malers zur Geltung bringt und dem Werk einen lichten, durchscheinenden Eindruck verleiht.
• Otto Modersohn und seine Worpsweder Künstlerkollegen gelten als stilprägend für eine neue, intuitive Landschaftsmalerei
.

Wir danken Herrn Rainer Noeres, Otto-Modersohn-Museum, Fischerhude, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Nachlass Otto Modersohn.
Sammlung Louise Modersohn-Breling.
Sammlung Christian Modersohn.
Galerie Rosenbach, Hannover.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1981 vom Vorgenannten erworben).
Seitdem in Familienbesitz.

"Ich will die Naturformen zu Trägern meiner Ideen machen, das Stoffliche muß man ganz überwinden, alle Dinge müssen etwas Gemeinsames haben, wie ein Gewebe trotz der Tiefenwirkung den Flächencharakter betonen - im Gegensatz zum Naturalismus."
Otto Modersohn, Tagebuch, 10. Mai 1921

 


Weitere Abbildungen
 
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Otto Modersohn "Sommertag in den Feldern bei Fischerhude"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben