Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 478

 

478
Gino Ritter von Finetti
Tanzender Harlekin, Um 1912/25.
Öl auf Platte
Nachverkaufspreis: € 1.800
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Tanzender Harlekin. Um 1912/25.
Öl auf Platte.
Links unten signiert und mit der Widmung "Zur Erinnerung / an Albert Weisgerber / der Ritter FINETTI / Herr F. J. Kohl-Weigand". Verso handschriftlich teilw. unleserlich bezeichnet. 32,8 x 25 cm (12,9 x 9,8 in).
[KT].
• Aus der bedeutenden Sammlung Franz-Josef Kohl-Weigands, der als Entdecker Albert Weisgerbers (1878-1915), enger Freund Finettis, gelten darf
• Berührendes Zeugnis der Freundschaft zwischen Künstlern und Sammler
• 1911/12 hält sich Finetti in Paris auf und ist inspiriert von der Welt der Cabarets, des Varieté und der Ballets russes
• Er begeistert sich für die Welt des Theaters, arbeitet mit Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin als Bühnen- und Kostümbildner
• Finetti beginnt als Zeichner und Illustrator und überträgt hier die schwungvolle Linienführung des Jugendstils in die Malerei
• Große Bekanntheit erlangt Finetti durch seine Mitarbeit bei der "Jugend" und dem "Simplicissimus"
.

PROVENIENZ: Sammlung Franz-Josef Kohl-Weigand (1900-1972), St. Ingbert.
Privatsammlung Schleswig-Holstein.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Gino Ritter von Finetti "Tanzender Harlekin"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.