Auktion: 527 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 11.06.2022 in München Lot 340

 

340
Theodor Alt
(zugeschrieben) Sitzender Mann, Um 1870/73.
Öl auf Holz
Nachverkaufspreis: € 2.400
+
(zugeschrieben) Sitzender Mann. Um 1870/73.
Öl auf Holz.
Verso bezeichnet "G.", mit Bleistift nummeriert "Z75 KÖ 138" sowie mit unleserlichem Stempel. 45 x 20 cm (17,7 x 7,8 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Bayern.

An der Münchner Kunstakademie ist Theodor Alt in der Klasse Hermann Anschütz’ und Arthur von Ramber einer der Mitschüler Wilhelm Leibls. Ihnen schließen sich die Maler Rudolf Hirth du Frênes und Johann Sperl an, mit denen nach Ende der Akademiezeit ein gemeinsames Atelier in München bezogen wird. Aus dieser Ateliergemeinschaft entsteht in den 1870er Jahren der für die Entwicklung des Realismus in Deutschland so prägende Leibl-Kreis, zu dem im Laufe der Zeit weitere Künstler wie Wilhelm Trübner und Carl Schuch dazustoßen. Mit realistischem Ansatz und der temperamentvollen, kräftigen und breiten Malweise in der Nachfolge des berühmten französischen Vorbild Courbets wählen die Künstler bei ihren Aufenthalten im Münchner Umland und in Oberbayern oftmals einfache Sujets, Landschaften und Porträts der dortigen Bevölkerung. Im Vordergrund steht dabei nicht die virtuose Malerei, auch nicht die detailgenaue Imitation des Gesehenen, sondern eine Idee der Authentizität, die sich in dem oftmals ‚einfachen‘ Kolorit, den intuitiven und direkten Pinselstrichen sowie der unmittelbaren Übertragung des Gesehenen auf die Leinwand ausdrückt. [KT]



340
Theodor Alt
(zugeschrieben) Sitzender Mann, Um 1870/73.
Öl auf Holz
Nachverkaufspreis: € 2.400
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Aufgeld und Steuern zu Theodor Alt "(zugeschrieben) Sitzender Mann"
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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