Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 459

 

459
George Grosz
Aktuelle Kurzgeschichte, 1931/32.
Aquarell, Tusche und Feder
Schätzpreis: € 18.000 - 24.000
+
Aktuelle Kurzgeschichte. 1931/32.
Aquarell, Tusche und Feder.
Links unten mit dem Signaturstempel sowie schwer leserlich bezeichnet "Aktuelle Kurzgeschichte". Rechts unten datiert sowie in der Darstellung nachträglich ein weiteres Mal signiert und datiert. Verso mit dem Nachlassstempel und der handschriftlichen Registriernummer "I/30/10". 59 x 46 cm (23,2 x 18,1 in), Blattgröße.
Der Künstler hat die Zeichnung ca. 1940 nachträglich koloriert. [AM].
• Satirische Darstellung im typischen, ausdrucksstarken Stil des Künstlers.
• Skizzen aus dem alltäglichen Leben bilden häufig die Grundlage für George Grosz' sozialkritische Arbeiten.
• Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen bedeutenden Museen, wie etwa in der Sammlung der Tate Modern, London, im Metropolitan Museum of Art, New York, oder im Städel Museum, Frankfurt am Main
.

Mit einer Fotoexpertise von Ralph Jentsch vom 2. Mai 2022. Die vorliegende Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Arbeiten auf Papier aufgenommen.

PROVENIENZ: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Privatsammlung Vic Firth, Dedham.
Privatsammlung Ukraine.

AUSSTELLUNG: George Grosz. Gemälde, Zeichnungen, Grafiken 1907-1958, Kunstverein Hamburg, 4.10.-23.11.1975, Kat. Nr. 208.
George Grosz: Berlin – New York, Neue Nationalgalerie, Berlin, 21.12.1994-17.4.1995 / Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 6.5.-30.7.1995 / Staatsgalerie Stuttgart, 7.9.-3.12.1995, Kat.-Nr. X.117 (mit Abb.).

LITERATUR: Herbert Bittner (Hg.), George Grosz, Köln 1960, Abb. 50.
Uwe M. Schneede (Hg.), George Grosz – Leben und Werk, Stuttgart 1975, Kat.-Nr. 192 (mit Abb.).
Alexander Dückers, George Grosz. Das druckgraphische Werk, Frankfurt a.M. 1979, Kommentar zur Kat.-Nr. SII, 31.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.20 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu George Grosz "Aktuelle Kurzgeschichte"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.