Auktion: 527 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 11.06.2022 in München Lot 338

 

338
Eugène Petit
Rosen und Astern, Um 1880.
Öl auf Leinwand
Nachverkaufspreis: € 2.800
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Rosen und Astern. Um 1880.
Öl auf Leinwand.
Links unten mit dem Stempel "Vente Eug. Petit". Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich erneut bezeichnet "Vente Eug. Petit". 46 x 60 cm (18,1 x 23,6 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.
Privatsammlung Schleswig-Holstein (1981 vom Vorgenannten erworben, seitdem Familienbesitz).

Das Blumenstillleben erfreut sich im 19. Jahrhundert insbesondere nach der Befreiung der Malerei von der Erwartung einer detaillierten Nachbildung der Wirklichkeit durch den Impressionismus als Sujet großer Beliebtheit. Die Künstler nutzen in dieser Gattung mehr und mehr die Möglichkeit zum freien malerischen Ausdruck und der Gestaltung einer belebten Oberfläche durch den lockeren, freien und dynamischen Farbauftrag. Das duftige Volumen der Blüten gibt Anlass zu variantenreicher Malweise in pastoseren Farbtupfen, einer Mischung der Farbvaleurs auf der Leinwand und dem Spiel mit Leichtigkeit, Bewegung, Transparenz und Opazität. Auch Eugène Petit, an der École des Beaux-Arts in Paris zum Maler ausgebildet, versteht es, dem einfachen Sujet eine malerische, koloristische und effektvolle Vielfalt zu verleihen in der kontrastreichen Verteilung von Helligkeitswerten, der nuancierten farblichen Durcharbeitung der Blütenköpfe und der zarten Transparenz der Vase. Das Wechselspiel zwischen deutlich erkennbaren Blütenformen und ihrer Auflösung in reine Farbtupfen macht das Gemälde zu einem Werk, das immer wieder neuen Anlass zur Betrachtung gibt und es zu einem angenehmen Zeitvertreib im Spiel mit der ästhetischen Wahrnehmung werden lässt. [KT]



 

Aufgeld und Steuern zu Eugène Petit "Rosen und Astern"
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