Auktion: 534 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 09.12.2022 in München Lot 122001468

 

122001468
Sean Scully
7.21.86, 1986.
Aquarell über Bleistift
Schätzpreis: € 15.000 - 25.000
+
7.21.86. 1986.
Aquarell über Bleistift.
Oben mittig signiert und datiert "7.21.86". Auf festem Aquarellpapier. 22,8 x 30,5 cm (8,9 x 12 in), Blattgröße. [CH].

• Scullys intime Aquarelle entstehen als eigenständige Werkgruppe parallel zu seinen großformatigen Gemälden.
• Das Aquarell greift die kompositorische Idee der zusammengesetzten Streifen-Formationen in verschiedenen Längen und Breiten auf, die Scully auch in seinen Gemälden der 1980er Jahre verfolgt.
• Weitere Aquarelle aus den 1980er Jahren befinden sich u. a. in den Sammlungen der National Gallery of Art in Washington, D. C. und der Albertina in Wien
.

PROVENIENZ: Hirschl & Adler Modern, New York (auf der Rahmenrückpappe mit dem Galerieetikett).
Galerie Lelong, New York (auf der Rahmenrückpappe mit dem Galerieetikett).
Privatsammlung Süddeutschland (1996 vom Vorgenannten erworben).




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Sean Scully "7.21.86"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.