Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 454

 

454
Conrad Felixmüller
Bildnis Fräulein Else Geissler, Klotzsche, 1929.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
+
Bildnis Fräulein Else Geissler, Klotzsche. 1929.
Öl auf Leinwand.
Felixmüller 461. Links unten signiert und datiert. 67 x 58,5 cm (26,3 x 23 in).
Verso mit der Inventarnummer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. [AR].
• Porträts spielen eine bedeutende Rolle im Schaffen von Conrad Felixmüller
• Der Zahnarzt Hans Geissler erhält die Arbeit vom Künstler gegen eine "Familienzahnbehandlung", dargestellt ist ein Mitglied der Familie Geissler
• Im Entstehungsjahr verfasst der Künstler den Aufsatz "Malerglück und Malerleben"- es ist der Beginn eines radikalen Stilwandels hin zu einem optimistisch gestimmten Realismus
• Ehemals Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, von dort vom Künstler zurückerworben
• Zum ersten Mal auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com)
.

Wir danken Claudia Maria Müller, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Hans Geissler, Klotzsche (im Tausch direkt vom Künstler erhalten).
Else Geissler, verh. Bath (vom Vorgenannten erhalten, bis 1965).
Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Galerie Neue Meister (1965 von der Vorgenannten erworben, Inventarnummer 65/01 - 1968).
Sammlung des Künstlers (1968 vom Vorgenannten im Tausch gegen "Bildnis Jutta Kirchhoff" erworben).
Privatsammlung Süddeutschland.

„Der Mensch ist bewußt in den Mittelpunkt der Kunst gestellt.“
Conrad Felixmüller, zit. nach: Conrad Felixmüller, Über Kunst, 1924, in: Joachim Uhlitzsch/Hans Ebert, Conrad Felixmüller, Dresden/Berlin 1975/76, S. 72.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 18.13 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Conrad Felixmüller "Bildnis Fräulein Else Geissler, Klotzsche"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.