Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 138

 

138
Fritz Koenig
Kleine Säulenkaryatide II, 1965.
Bronze mit goldbrauner Patina, teils poliert
Schätzpreis: € 14.000 - 18.000
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Kleine Säulenkaryatide II. 1965.
Bronze mit goldbrauner Patina, teils poliert.
Clarenbach 364. Am oberen Rand der Säule mit dem Monogramm, auf dem Sockel mit der Nummerierung. Eines von 5 Exemplaren. 51 x 15,2 x 15,9 cm (20 x 5,9 x 6,2 in).
[AM].
• Die bereits in der Antike verbreitete Säulenform der Karyatide – von Fritz Koenig auf einzigartige Weise abstrahiert und neuinterpretiert.
• Modell für die 1965/66 ausgeführte „Große Säulenkaryatide M“ (Clarenbach 365), die mit einer Höhe von 3,20 Meter vor der deutschen Botschaft in Madrid zu finden ist.
• Zum ersten Mal auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com)
.

Wir danken Herrn Dr. Dietrich Clarenbach, Gauting, für die wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 14.20 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Fritz Koenig "Kleine Säulenkaryatide II"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.