Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 540

 

540
Erich Heckel
Schlafende, 1921.
Gouache und Aquarell über Bleistift
Nachverkaufspreis: € 13.500
+
Schlafende. 1921.
Gouache und Aquarell über Bleistift.
Rechts unten signiert und datiert sowie betitelt. Auf feinem Bütten. 56 x 44 cm (22 x 17,3 in).
[KT].
• Bedeutende Provenienz aus der Sammlung Carl Hagemann, die den Kern der Expressionismus-Sammlung des Städel Museums in Frankfurt a. Main bildet
• Das intime Motiv der schlafenden Frau durchzieht viele Schaffensphasen des Künstlers
• Heckel ist einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten und Gründungsmitglied der "Brücke"
• Erstmals auf dem Auktionsmarkt verfügbar (Quelle: artprice.com)
.

Die Arbeit ist im Erich Heckel Nachlass, Hemmenhofen am Bodensee, verzeichnet. Wir danken Frau Renate Ebner und Herrn Hans Geissler für die freundliche Auskunft.

PROVENIENZ: Kunstsalon Ludwig Schames, Frankfurt a. Main.
Sammlung Carl Hagemann (1867-1940), Frankfurt a. Main (1921 vom Vorgenannten erworben).
Seither in Familienbesitz.

AUSSTELLUNG: Erich Heckel, Otto Müller, Kunstsalon Ludwig Schames, Frankfurt a. Main, 1921, Nr. 51.
Sammlung Hagemann, Frankfurt a. Main, 1984.

LITERATUR: Hans Delfs u. a., Kirchner, Schmidt-Rottluff, Nolde, Nay .. Briefe an den Sammler und Mäzen Carl Hagemann 1906-1940, Ostfildern 2004, Buch und CD-ROM, Nr. 114 (m. Abb.).




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Erich Heckel "Schlafende"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.