Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 100

 

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Ernst Wilhelm Nay
Mutter, kleinen Jungen führend IV, 1944.
Gouache
Schätzpreis: € 18.000 - 24.000
+
Mutter, kleinen Jungen führend IV. 1944.
Gouache.
Claesges 44-010. Rechts unten signiert und datiert. Verso handschriftlich bezeichnet. Auf festem Velin. 23,7 x 15,4 cm (9,3 x 6 in), blattgroß.
[AM].
• Fein ausdifferenzierte Gouache in herausragend ausdrucksstarker Farbigkeit.
• 1947 entsteht in Anlehnung an diese Bildidee das Gemälde „Frau mit Kind“ (Scheibler 379).
• Gouache-Arbeiten aus diesem Entstehungsjahr befinden sich in bedeutenden öffentlichen Sammlungen, wie u. a. in der Hamburger Kunsthalle, dem Museum Ludwig, Köln, und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
.

PROVENIENZ: Galerie Gerd Rosen, Berlin (1946).
Sammlung Herbert Kurz, Wolframs-Eschenbach.
Privatsammlung Süddeutschland.

AUSSTELLUNG: E. W. Nay, Galerie Gerd Rosen, Berlin, Mai 1946, Kat.-Nr. 4.
Werke von Hansheinrich Palitzsch, Ernst Wilhem Nay, Karl Otto Götz und Hermann Glöckner, Kunstausstellung Kühl, Dresden, September 1947.
Ernst Wilhelm Nay. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik 1935-1960, Fränkische Galerie, Nürnberg, 10.1.-Mitte Februar 1961, Kat.-Nr. 38 (dort betitelt „Mutter und Kind“).

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 13.30 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Ernst Wilhelm Nay "Mutter, kleinen Jungen führend IV"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.