Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 493

 

493
Emil Nolde
Iris und Chrysanthemen, Um 1930/35.
Aquarell
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
+
Iris und Chrysanthemen. Um 1930/35.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf zartem Japan. 49 x 35,1 cm (19,2 x 13,8 in), blattgroß.
[AM].
• Luftig zartes Blumenaquarell.
• In anmutiger Farbgebung porträtiert Nolde die Blumen seines Gartens.
• Ausgewogene Komposition, wirksam belebt durch das Zusammenspiel von Transparenz und kraftvoller Akzentsetzung
.

Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Klockries, vom 24. Oktober 2022. Die Arbeit ist in seinem Archiv unter der Nummer "Nolde A - 254/2022" registriert.

PROVENIENZ: Galerie Beyeler, Basel.
Privatsammlung Deutschland.
Galerie Thomas, München.
Privatsammlung Norddeutschland (1993 vom Vorgenannten erworben).

LITERATUR: Villa Grisebach, Berlin, Auktion Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, 1.6.1991, Los 160.

„Es sind so stille schöne Stunden, wenn man am friedlichen Sommertage zwischen den duftenden und blühenden Blumen geht oder dasitzt, von dieser Schöhnheit möchte ich so gern, dass meine Bilder etwas geben, ich selbst habe ja vor den Bildern diese Empfindung – das erste schöne Glück – ein starkes Mitempfinden wird wohl nicht ausbleiben können.“
Emil Nolde, zit. nach: Manfred Reuther (Hrsg.), Emil Nolde. Mein Garten voller Blumen, S. 18.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 18.34 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Emil Nolde "Iris und Chrysanthemen"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.