Auktion: 532 / 19th Century Art am 10.12.2022 in München Lot 366

 

366
Adolf Heinrich Lier
Landschaft bei Murnau, Wohl 1860/70.
Öl auf Malpappe
Schätzpreis: € 3.000 - 4.000
+
Landschaft bei Murnau. Wohl 1860/70.
Öl auf Malpappe.
Links unten signiert. 25,8 x 54,5 cm (10,1 x 21,4 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Deutschland.

LITERATUR: Ketterer Kunst, München, Auktion 31.3.2007, Los 1211 (m. Abb.).

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 15.58 h +/- 20 Min.

Zahlreiche der Ansichten des Voralpenlandes aus der Hand Liers entstehen zunächst vor allem um den Starnberger See. Lier erprobt hier eine kompositorische Blickführung, die sich vom erhöhten Betrachterstandpunkt an den hügeligen Ufern über das weite Land ausbreitet, um schließlich in der Ferne das langgestreckte Alpenpanorama im zarten Blau erahnen zu können. Der von Eduard Schleich d. Ä. und nach der Parisreise 1861 von den französischen Freilichtmalern geprägte Lier wählt die Bergkulisse lieber als dunstiges, den Bildraum in der Weite einhegendes Element denn als Hauptmotiv. Dazu dient ihm meist eine mit ihren sanften Hügeln so charakteristische oberbayerische Landschaft, idyllisch aufgelockert und belebt durch zwanglos hineingesetzte kleine Staffagefiguren und Spuren menschlichen Lebens, wie hier die kleinen Bauernhäuser bei Murnau. Friedliche Ruhe erfüllt die weite Landschaft im charakteristischen langgestreckten Bildformat der Münchner Schule, in der die Schatten in der Abendsonne länger zu werden beginnen. Liers Ausblicken ist stets eine idyllische Beseeltheit zu eigen, mit der er das Wesenhafte dieses Landstrichs hervorragend einfängt. [KT]



 

Aufgeld und Steuern zu Adolf Heinrich Lier "Landschaft bei Murnau"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.