Auktion: 548 / Contemporary Art Day Sale am 08.12.2023 in München Lot 155

 

155
Günther Uecker
Übernageltes Nähtischchen, 1970.
Nägel über antikem Holztischchen
Schätzpreis: € 30.000 - 50.000
+
Übernageltes Nähtischchen. 1970.
Nägel über antikem Holztischchen.
Auf der Tischplatte mit der eingeritzten Signatur und Datierung. 80 x 52 x 44 cm (31,4 x 20,4 x 17,3 in).
[SM].
• Eines der seltenen benagelten Möbelstücke von Uecker auf dem internationalen Kunstmarkt
• Ähnlich den Dadaisten enthebt Uecker die Gegenstände ihrer alltäglichen Bedeutung, macht sie unbenutzbar und stellt sie auf eine höhere Ebene.
• Eine ähnliche Arbeit, ein benagelter Stuhl, befindet sich im Museum of Modern Art, New York
.

Dieses Werk ist im Uecker Archiv unter der Nummer GU.70.040 registriert und wird vorgemerkt für die Aufnahme in das entstehende Uecker-Werkverzeichnis.

PROVENIENZ: Privatsammlung Niedersachsen (1970 direkt vom Künstler).
Privatsammlung Berlin (durch Erbschaft vom Vorgenannten).

"Es ist noch ein Möbel, aber es hat sich verwandelt. Wenn man nicht sagen kann, es ist das und das, dann könnte es sich vielleicht um Kunst handeln."
Günther Uecker

Aufrufzeit: 08.12.2023 - ca. 14.13 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Günther Uecker "Übernageltes Nähtischchen"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 27 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 21 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.