Auktion: 553 / Contemporary Day Sale am 07.06.2024 in München Lot 121

 

121
Rupprecht Geiger
OE 269a, 1955.
Öl auf Leinwand
Nachverkaufspreis: € 50.000
+
OE 269a. 1955.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert und bezeichnet "R" sowie auf dem Keilrahmen datiert, betitelt und bezeichnet. 110 x 100 cm (43,3 x 39,3 in). [JS].

• Fein durchmoduliertes, frühes Farbfeld, das durch sein sanftes Oszillieren zwischen orange-roten und blauen Farbwerten begeistert.
• Unter anderem 1985 in der Geiger-Retrospektive in der Akademie der Künste, Berlin, sowie 1988 in der Geiger-Ausstellung im Haus der Kunst, München, ausgestellt.
• Rupprecht Geiger hat nicht nur mit seinen Farbmodulationen, sondern auch mit seinen shaped canvases kunsthistorisch Bedeutendes geschaffen, das den Vergleich mit den Zeitgenossen in Amerika, wie etwa Mark Rothko, Ellsworth Kelly und Barnett Newman, sucht.
• In den USA werden Geigers Gemälde seit den 1950er Jahren in unterschiedlichen Ausstellungen gezeigt und bereits 1959 wird der Künstler mit dem Solomon-Guggenheim-Preis, New York, ausgezeichnet.
• Geigers Farbmodulationen befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, wie u. a. im Lenbachhaus München und im Städel Museum, Frankfurt a. Main
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Mülheim a. d. Ruhr.
Galerie Holzwarth, Stuttgart.
Privatsammlung (1991 vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Deutscher Künstlerbund, 7. Ausstellung, Berlin 1957 (auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
Rupprecht Geiger. Retrospektive, Akademie der Künste, Berlin, 1985 (auf dem Keilrahmen mit dem Speditionsetikett).
ZEN 49, Die ersten zehn Jahre, Orientierung, Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden, 1986.
Rupprecht Geiger, Haus der Kunst, München, 1988, S. 189, Kat.-Nr. 39 (m. Abb.).

LITERATUR: \cf1 Rupprecht-Geiger-Gesellschaft, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (Hrsg.), bearbeitet von Pia Dornacher und Julia Geiger, Rupprecht Geiger. Werkverzeichnis 1942-2002. Gemälde und Objekte, architekturbezogene Kunst, München 2003, S. 100, WVZ-Nr. 229 (m. Abb., dort fälschlicherweise mit der Datierung "1958" registriert).




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Rupprecht Geiger "OE 269a"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 800.000 Euro: hieraus Aufgeld 27 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 800.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 21 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 800.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.