Auktion "Online Only", endet in: 12 Tagen Lot 122000209


122000209
Erich Heckel
In Ostende, 1916.
Kreidezeichnung
Startpreis: € 3.000
In Ostende. 1916.
Bleistift- und schwarze Kreidezeichnung.
Rechts unten signiert und datiert, links unten betitelt. 33,5 x 45 cm (13,1 x 17,7 in), blattgroß. [CH].

• Ab 1915 ist Erich Heckel bis zum Kriegsende 1918 als Sanitäter, später als Leiter des Sanitätszuges, in Ostende stationiert.
• In treffenden Zeichnungen wie der hier angebotenen Arbeit und auch in Druckgrafiken und Aquarellen gibt Heckel die Architektur, seine unmittelbare Umgebung in Ostende unter dunklen Wolken inmitten der furchtbaren Kriegsjahre wieder.
• In dieser Zeit schließt Heckel u. a. mit dem aus Ostende stammenden und in der Nachbarschaft lebenden James Ensor (1860-1949) Bekanntschaft
.

Das Werk ist im Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen am Bodensee, verzeichnet. Wir danken Frau Renate Ebner und Herrn Hans Geissler für die freundliche Unterstützung.

PROVENIENZ: Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen am Bodensee.
Galleria Henze, Campione d'Italia (1984 vom Vorgenannten erworben).
Galerie Elfriede Wirnitzer, Berlin.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (1989 vom Vorgenannten erworben, mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).

AUSSTELLUNG: Mit Stift und Pinsel XI, Galerie Elfriede Wirnitzer, Berlin, Sommer 1989, Kat.-Nr. 2.
Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 298, SHG-Nr. 447 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 207, SHG-Nr. 466 (m. Abb.).

In guter Erhaltung. Das Papier insgesamt leicht gebräunt. Die obere Blattkante leicht unregelmäßig. Im rechten Randbereich eine längliche, schwach bräunliche Verfärbung, wohl atelierbedingt (ca 50mm). Sehr wenige, vereinzelte, winzige Stockfleckchen.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.