Auktion: 22 / Online Sale am 15.01.2025 → Lot 124001094
124001094
Ernst Ludwig Kirchner
Zwei Katzen, 1933.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 7.112 (inklusive Aufgeld)
124001094
Ernst Ludwig Kirchner
Zwei Katzen, 1933.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 7.112 (inklusive Aufgeld)
Zwei Katzen. 1933.
Holzschnitt.
Signiert und bezeichnet "Eigendruck". Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b, sehr verblasst) und der handschriftlichen Nummerierung "H Da / Bm 3 II". Eines von nur drei bekannten Exemplaren dieses Druckzustands und eines von insgesamt nur vier bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts. Auf dünnem, chamoisfarbenem Bütten. 37 x 50 cm (14,5 x 19,6 in). Papier: 42,5 x 56,8 cm (16,7 x 22,4 in).
[CH].
• Äußerst seltener Holzschnitt aus der späten Davoser Zeit: eines von nur vier bekannten Exemplaren.
• Erstmals wird ein Exemplar auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Ein weiteres Exemplar dieses Druckzustands wird bereits in den 1950er Jahren vom Museum of Modern Art, New York, für dessen Sammlung angekauft.
• Ab 1919 lebt der Kater Boby bei E. L. Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling, fortan finden sich zahlreiche Katzen in den Werken des Künstlers, in Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden.
• Nach Bobys Tod weilt ab dem Frühjahr 1931 der Kater Schacky bei E. L. Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling und findet in Briefen und Tagebucheinträgen des Künstlers häufige Erwähnung.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Kirchner Erbengemeinschaft, Biberach (1954).
Sammlung Walter Köhler, München (seit 1954, Erbe nach Walter Kirchner, Bruder des Künstlers (gest. 1954).
Seither in süddeutschem Familienbesitz.
LITERATUR: Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 6 (1925-1937), Bern 2021, S. 262, WVZ-Nr. 1705 II (von II, m. Abb., S. 263).
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 664 II (von II).
"Es ist doch wunderbar schön hier nur einsam und still. Ich bin recht oft allein dieses Jahr, nur Schacky spielt um mich, während ich einige Radierungen versuche."
E. L. Kirchner in einem Brief an Carl Hagemann, 17.11.1931.
"Gestern Abend hatte Schacky Damenbesuch mit viel Geschrei und Toben."
E. L. Kirchner in einem Brief an Erna Schilling, 22. November 1931.
Schöner Gesamteindruck. Das Blatt an den Blattecken fest in ein Passepartout montiert. Im Passepartout-Ausschnitt minimal gebräunt. In den Randbereichen etwas knittrig, mit kleinen Quetschfalten. Mittig (vertikal verlaufend) sowie in der linken Blatthälfte eine etwas deutlichere, vertikal bzw. leicht diagonal verlaufende Quetschfalte. Oben mittig mit winzigem Einriss in der Blattkante.
Holzschnitt.
Signiert und bezeichnet "Eigendruck". Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b, sehr verblasst) und der handschriftlichen Nummerierung "H Da / Bm 3 II". Eines von nur drei bekannten Exemplaren dieses Druckzustands und eines von insgesamt nur vier bekannten Exemplaren dieses Holzschnitts. Auf dünnem, chamoisfarbenem Bütten. 37 x 50 cm (14,5 x 19,6 in). Papier: 42,5 x 56,8 cm (16,7 x 22,4 in).
[CH].
• Äußerst seltener Holzschnitt aus der späten Davoser Zeit: eines von nur vier bekannten Exemplaren.
• Erstmals wird ein Exemplar auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Ein weiteres Exemplar dieses Druckzustands wird bereits in den 1950er Jahren vom Museum of Modern Art, New York, für dessen Sammlung angekauft.
• Ab 1919 lebt der Kater Boby bei E. L. Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling, fortan finden sich zahlreiche Katzen in den Werken des Künstlers, in Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden.
• Nach Bobys Tod weilt ab dem Frühjahr 1931 der Kater Schacky bei E. L. Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling und findet in Briefen und Tagebucheinträgen des Künstlers häufige Erwähnung.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Kirchner Erbengemeinschaft, Biberach (1954).
Sammlung Walter Köhler, München (seit 1954, Erbe nach Walter Kirchner, Bruder des Künstlers (gest. 1954).
Seither in süddeutschem Familienbesitz.
LITERATUR: Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 6 (1925-1937), Bern 2021, S. 262, WVZ-Nr. 1705 II (von II, m. Abb., S. 263).
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 664 II (von II).
"Es ist doch wunderbar schön hier nur einsam und still. Ich bin recht oft allein dieses Jahr, nur Schacky spielt um mich, während ich einige Radierungen versuche."
E. L. Kirchner in einem Brief an Carl Hagemann, 17.11.1931.
"Gestern Abend hatte Schacky Damenbesuch mit viel Geschrei und Toben."
E. L. Kirchner in einem Brief an Erna Schilling, 22. November 1931.
Schöner Gesamteindruck. Das Blatt an den Blattecken fest in ein Passepartout montiert. Im Passepartout-Ausschnitt minimal gebräunt. In den Randbereichen etwas knittrig, mit kleinen Quetschfalten. Mittig (vertikal verlaufend) sowie in der linken Blatthälfte eine etwas deutlichere, vertikal bzw. leicht diagonal verlaufende Quetschfalte. Oben mittig mit winzigem Einriss in der Blattkante.
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