Auktion: 22 / Online Sale am 08.12.2019 → Lot 116002274
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116002274
Ernst Wilhelm Nay
Fischer, 1936.
Tusche
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 3.785 (inklusive Aufgeld)
116002274
Ernst Wilhelm Nay
Fischer, 1936.
Tusche
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 3.785 (inklusive Aufgeld)
Fischer. 1936.
Tusche (Rohrfeder).
Claesges 36-037. Rechts unten signiert und datiert. Auf Ingresbütten (mit dem Wasserzeichen). 47 x 63 cm (18,5 x 24,8 in), Blattgröße. [EH].
PROVENIENZ: Elisabeth Nay-Scheibler, Berlin.
Galerie Orangerie-Reinz, Köln.
Westdeutscher Rundfunk, Köln.
LITERATUR: Katalog der Galerie Orangerie Reinz, Köln 1976/77, Nr. 1354 (m. Abb).
In den Rohrfederzeichnungen dieser Zeit experimentiert Ernst Wilhelm Nay mit der Gestaltung der freien Linie und findet so zu neuen Gestaltungsweisen. Nach einem Ostseeaufenthalt 1935 kehrt er im darauffolgenden Jahr nach Vietzkerstrand (Pommern) zurück. Es entstehen die sogenannten Fischerzeichnungen. "Auch in ihnen ist die Dynamik, die Bewegung der Dünung aber auch die vertikaler Richtung kontrastierende Bewegung der Bootsmasten und Segel, das prägende Element. [..] Ernst, aber auch Naivität liegen in diesen Bildern und manches verkündet in der mitreißenden Offenheit und Passion die geniale Begabung des jungen Malers, der trotz Verfemung und ohne Aussicht auf öffentliche Anerkennung in politisch widriger Zeit sein Ziel, zu sich selbst zu finden, unaufhörlich weiter verfolgt" (Zit. nach Elisabeth Nay-Scheibler, in: A. Scheibler, E. W. Nay, Köln 1990). Das Blatt bereitet die Fischerbilder vor, welche einen wichtigen Schritt in Nays Loslösung vom figürlichen Gestalten darstellen.
Minimal gebräunt. In den oberen Ecken mit Braunflecken. Die Blattkanten mit wenigen fachmännisch geschlossenen Einrissen. In guter Erhaltung.
Tusche (Rohrfeder).
Claesges 36-037. Rechts unten signiert und datiert. Auf Ingresbütten (mit dem Wasserzeichen). 47 x 63 cm (18,5 x 24,8 in), Blattgröße. [EH].
PROVENIENZ: Elisabeth Nay-Scheibler, Berlin.
Galerie Orangerie-Reinz, Köln.
Westdeutscher Rundfunk, Köln.
LITERATUR: Katalog der Galerie Orangerie Reinz, Köln 1976/77, Nr. 1354 (m. Abb).
In den Rohrfederzeichnungen dieser Zeit experimentiert Ernst Wilhelm Nay mit der Gestaltung der freien Linie und findet so zu neuen Gestaltungsweisen. Nach einem Ostseeaufenthalt 1935 kehrt er im darauffolgenden Jahr nach Vietzkerstrand (Pommern) zurück. Es entstehen die sogenannten Fischerzeichnungen. "Auch in ihnen ist die Dynamik, die Bewegung der Dünung aber auch die vertikaler Richtung kontrastierende Bewegung der Bootsmasten und Segel, das prägende Element. [..] Ernst, aber auch Naivität liegen in diesen Bildern und manches verkündet in der mitreißenden Offenheit und Passion die geniale Begabung des jungen Malers, der trotz Verfemung und ohne Aussicht auf öffentliche Anerkennung in politisch widriger Zeit sein Ziel, zu sich selbst zu finden, unaufhörlich weiter verfolgt" (Zit. nach Elisabeth Nay-Scheibler, in: A. Scheibler, E. W. Nay, Köln 1990). Das Blatt bereitet die Fischerbilder vor, welche einen wichtigen Schritt in Nays Loslösung vom figürlichen Gestalten darstellen.
Minimal gebräunt. In den oberen Ecken mit Braunflecken. Die Blattkanten mit wenigen fachmännisch geschlossenen Einrissen. In guter Erhaltung.
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