Auktion: 22 / Online Sale am 20.06.2021 → Lot 120002368
Rahmenbild
120002368
Otto Gleichmann
Kartenspieler, 1922.
Gouache
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 7.000 (inklusive Aufgeld)
120002368
Otto Gleichmann
Kartenspieler, 1922.
Gouache
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 7.000 (inklusive Aufgeld)
Kartenspieler. 1922.
Gouache und Tusche.
Links unten signiert und datiert. Rechts unten betitelt. Auf dünnem Velin. 36 x 47,5 cm (14,1 x 18,7 in), blattgroß.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
• Gleichmann ist ein wichtiger Vertreter des deutschen Expressionismus.
• Der Künstler schloss sich 1918 der "Hannoverschen Sezession" an, zu deren Mitgliedern ebenfalls Kurt Schwitters zählte.
• 1987 widmet ihm das Sprengel Museum, Hannover, eine Einzelausstellung anlässlich seines 100. Geburtstags.
PROVENIENZ: Galerie Michael Hasenclever, München.
Sammlung Deutsche Bank.
Otto Gleichmann wird am 20. August 1887 in Mainz geboren und beginnt 1906 ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Während des Ersten Weltkrieges dient er als Soldat an der Front, nach einer schweren Verwundung wird er für untauglich erklärt. Seine Kriegserlebnisse, die Folgen der Katastrophe sowie die Kultur und Gesellschaft der "wilden" 1920er Jahre verarbeitet er in seinen Werken. Diese sind allerdings nicht als nüchterne Dokumente zu verstehen, sondern üben durch ihre überspitzte und verzerrte Bildsprache eine deutliche Kritik an der Gesellschaft. [SL].
Fest auf eine Hartfaserplatte aufgezogen. Besonders im unteren Bildbereich mit kleinen Fehlstellen und Einrissen, hier mit fachmännischen Retuschen.
Gouache und Tusche.
Links unten signiert und datiert. Rechts unten betitelt. Auf dünnem Velin. 36 x 47,5 cm (14,1 x 18,7 in), blattgroß.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
• Gleichmann ist ein wichtiger Vertreter des deutschen Expressionismus.
• Der Künstler schloss sich 1918 der "Hannoverschen Sezession" an, zu deren Mitgliedern ebenfalls Kurt Schwitters zählte.
• 1987 widmet ihm das Sprengel Museum, Hannover, eine Einzelausstellung anlässlich seines 100. Geburtstags.
PROVENIENZ: Galerie Michael Hasenclever, München.
Sammlung Deutsche Bank.
Otto Gleichmann wird am 20. August 1887 in Mainz geboren und beginnt 1906 ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Während des Ersten Weltkrieges dient er als Soldat an der Front, nach einer schweren Verwundung wird er für untauglich erklärt. Seine Kriegserlebnisse, die Folgen der Katastrophe sowie die Kultur und Gesellschaft der "wilden" 1920er Jahre verarbeitet er in seinen Werken. Diese sind allerdings nicht als nüchterne Dokumente zu verstehen, sondern üben durch ihre überspitzte und verzerrte Bildsprache eine deutliche Kritik an der Gesellschaft. [SL].
Fest auf eine Hartfaserplatte aufgezogen. Besonders im unteren Bildbereich mit kleinen Fehlstellen und Einrissen, hier mit fachmännischen Retuschen.
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