Auktion: 22 / Online Sale am 15.03.2024 → Lot 122000418
122000418
Ernst Ludwig Kirchner
Waldweg zum Haus, 1906.
Tuschpinselzeichnung
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 18.415 (inklusive Aufgeld)
122000418
Ernst Ludwig Kirchner
Waldweg zum Haus, 1906.
Tuschpinselzeichnung
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 18.415 (inklusive Aufgeld)
Waldweg zum Haus. Um 1906.
Tuschpinselzeichnung.
Rechts unten signiert. Verso vordatiert "um 1900", dort mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "P Dre/ Aa 1". Verso zudem von fremder Hand datiert und betitelt "Park am Priesznitzpark um 1906". 49,5 x 33,5 cm (19,4 x 13,1 in), blattgroß. [CH].
• Großformatige Zeichnung aus der gesuchten, frühen Dresdener "Brücke"-Zeit.
• Aufgrund der materialtechnischen Eigenschaften der Tusche hat die Darstellung auch nach fast 120 Jahren nichts von ihrer kräftigen tiefschwarzen Farbigkeit verloren.
• 1908 schafft Kirchner die motivisch sehr ähnliche Lithografie "Allee am Abend", die auch kompositorisch auf die hier angebotene Zeichnung zurückzugreifen scheint.
• Auch in dem frühen Gemälde "Frau im Birkenwald" (Gordon 22, Sammlung Tyssen-Bornemisza, Madrid) greift Kirchner das Wald-Motiv bereits auf.
• Den über den Weg ragenden Bäumen verleiht der Künstler eine nahezu abstrakte, ornamentale und rhythmische Struktur.
Das vorliegende Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Privatsammlung Schweden.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032, vom Vorgenannten erworben, Galerie Wolfgang Ketterer, München, 5.12.1994, Los 20).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Im Rhythmus der Natur: Landschaftsmalerei der "Brücke". Meisterwerke der Sammlung Hermann Gerlinger, Städtische Galerie, Ravensburg, 28.10.2006-28.1.2007, S. 62 (m. Abb. S. 63).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Galerie Wolfgang Ketterer, München, 200. Auktion, Moderne Kunst, 5.12.1994, Los 20.
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 133, SHG-Nr. 104 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 289, SHG-Nr. 652 (m. Abb.).
In guter Erhaltung. Im linken Bildbereich eine leichte, sorgfältig geglättete, diagonale Knickspur. Rechts oberen Blattrand eine kleine bräunliche Verfärbung. Im unteren Blattrand ein fachmännisch geschlossener, kleines Einrisschen (10mm) sowie ein minimaler Papierverlust im linken Blattrand mittig. Der Gesamteindruck ist aufgrund der dichten, im schwarzen Farbton intensiven Malerei hervorragend.
Tuschpinselzeichnung.
Rechts unten signiert. Verso vordatiert "um 1900", dort mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "P Dre/ Aa 1". Verso zudem von fremder Hand datiert und betitelt "Park am Priesznitzpark um 1906". 49,5 x 33,5 cm (19,4 x 13,1 in), blattgroß. [CH].
• Großformatige Zeichnung aus der gesuchten, frühen Dresdener "Brücke"-Zeit.
• Aufgrund der materialtechnischen Eigenschaften der Tusche hat die Darstellung auch nach fast 120 Jahren nichts von ihrer kräftigen tiefschwarzen Farbigkeit verloren.
• 1908 schafft Kirchner die motivisch sehr ähnliche Lithografie "Allee am Abend", die auch kompositorisch auf die hier angebotene Zeichnung zurückzugreifen scheint.
• Auch in dem frühen Gemälde "Frau im Birkenwald" (Gordon 22, Sammlung Tyssen-Bornemisza, Madrid) greift Kirchner das Wald-Motiv bereits auf.
• Den über den Weg ragenden Bäumen verleiht der Künstler eine nahezu abstrakte, ornamentale und rhythmische Struktur.
Das vorliegende Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Privatsammlung Schweden.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032, vom Vorgenannten erworben, Galerie Wolfgang Ketterer, München, 5.12.1994, Los 20).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Im Rhythmus der Natur: Landschaftsmalerei der "Brücke". Meisterwerke der Sammlung Hermann Gerlinger, Städtische Galerie, Ravensburg, 28.10.2006-28.1.2007, S. 62 (m. Abb. S. 63).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Galerie Wolfgang Ketterer, München, 200. Auktion, Moderne Kunst, 5.12.1994, Los 20.
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 133, SHG-Nr. 104 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 289, SHG-Nr. 652 (m. Abb.).
In guter Erhaltung. Im linken Bildbereich eine leichte, sorgfältig geglättete, diagonale Knickspur. Rechts oberen Blattrand eine kleine bräunliche Verfärbung. Im unteren Blattrand ein fachmännisch geschlossener, kleines Einrisschen (10mm) sowie ein minimaler Papierverlust im linken Blattrand mittig. Der Gesamteindruck ist aufgrund der dichten, im schwarzen Farbton intensiven Malerei hervorragend.
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