Auktion: 22 / Online Sale am 15.03.2024 → Lot 122000421
122000421
Ernst Ludwig Kirchner
Sitzender Mädchenakt, 1906.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 1.500 Ergebnis:
€ 7.366 (inklusive Aufgeld)
122000421
Ernst Ludwig Kirchner
Sitzender Mädchenakt, 1906.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 1.500 Ergebnis:
€ 7.366 (inklusive Aufgeld)
Sitzender Mädchenakt. 1906.
Holzschnitt.
Verso betitelt. Eines von nur drei in Schwarz gedruckten bekannten Exemplaren. Auf Japan. 23,8 x 23,9 cm (9,3 x 9,4 in). Papier: 27 x 25,7 cm (10,6 x 10,1 in).
[CH].
• Aus der besten "Brücke"-Zeit.
• Eines von nur drei bekannten, in Schwarz gedruckten Exemplaren.
• Zuletzt wurde ein Exemplar dieses Holzschnitts vor fast 30 Jahren auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Alle bekannten, in Rot gedruckten Exemplare befinden sich in Museumsbesitz: Staatsgalerie Stuttgart, Brücke-Museum Berlin und Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
• Das Dresdener Atelier ist in diesen Jahren nicht nur Lebens- und Arbeitsraum der "Brücke"-Künstler, sondern auch Treffpunkt weiblicher Amateurmodelle.
• Im Fokus der "Brücke"-Künstler steht damals die Darstellung des Menschen und insbesondere der Akt, den sie noch 1913 als "die Grundlage aller bildenden Kunst" beschreiben.
PROVENIENZ: Sammlung Dipl.-Ing. Walter Kirchner (1882-1954, der Bruder des Künstlers), Berlin-Grünau.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 2 (1917-1927), Berlin 1931, WVZ-Nr. H 55.
Annemarie und Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 90 a.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904-1908, Nr. 1-272), Bern 2013, WVZ-Nr. 122 II.
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Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 136, SHG-Nr. 107 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 292f., SHG-Nr. 660 (m. Abb.).
Guter Gesamteindruck. Das Papier stellenweise leicht unregelmäßig und fleckig gebräunt sowie in den Randbereichen partiell mit leichten Griff- und Knickspuren. Im linken Unterrand mit Resten einer überwiegend entfernten Bleistiftbezeichnung. Die Farbe leicht ausfettend. Der obere rechte Blattrand an einer Stelle mit einer Unregelmäßigkeit in Papier und Farbigkeit.
Holzschnitt.
Verso betitelt. Eines von nur drei in Schwarz gedruckten bekannten Exemplaren. Auf Japan. 23,8 x 23,9 cm (9,3 x 9,4 in). Papier: 27 x 25,7 cm (10,6 x 10,1 in).
[CH].
• Aus der besten "Brücke"-Zeit.
• Eines von nur drei bekannten, in Schwarz gedruckten Exemplaren.
• Zuletzt wurde ein Exemplar dieses Holzschnitts vor fast 30 Jahren auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Alle bekannten, in Rot gedruckten Exemplare befinden sich in Museumsbesitz: Staatsgalerie Stuttgart, Brücke-Museum Berlin und Von der Heydt-Museum, Wuppertal.
• Das Dresdener Atelier ist in diesen Jahren nicht nur Lebens- und Arbeitsraum der "Brücke"-Künstler, sondern auch Treffpunkt weiblicher Amateurmodelle.
• Im Fokus der "Brücke"-Künstler steht damals die Darstellung des Menschen und insbesondere der Akt, den sie noch 1913 als "die Grundlage aller bildenden Kunst" beschreiben.
PROVENIENZ: Sammlung Dipl.-Ing. Walter Kirchner (1882-1954, der Bruder des Künstlers), Berlin-Grünau.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 2 (1917-1927), Berlin 1931, WVZ-Nr. H 55.
Annemarie und Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 90 a.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904-1908, Nr. 1-272), Bern 2013, WVZ-Nr. 122 II.
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Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 136, SHG-Nr. 107 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 292f., SHG-Nr. 660 (m. Abb.).
Guter Gesamteindruck. Das Papier stellenweise leicht unregelmäßig und fleckig gebräunt sowie in den Randbereichen partiell mit leichten Griff- und Knickspuren. Im linken Unterrand mit Resten einer überwiegend entfernten Bleistiftbezeichnung. Die Farbe leicht ausfettend. Der obere rechte Blattrand an einer Stelle mit einer Unregelmäßigkeit in Papier und Farbigkeit.
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