Auktion: 22 / Online Sale am 15.06.2024 → Lot 122000429
122000429
Ernst Ludwig Kirchner
Häuser in der Schützengasse, Dresden, 1907.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 7.000 Ergebnis:
€ 9.398 (inklusive Aufgeld)
122000429
Ernst Ludwig Kirchner
Häuser in der Schützengasse, Dresden, 1907.
Holzschnitt
Schätzung:
€ 7.000 Ergebnis:
€ 9.398 (inklusive Aufgeld)
Häuser in der Schützengasse, Dresden. 1907.
Holzschnitt.
Signiert und bezeichnet "Handdruck". Verso mit dem Stempel "Unverkäuflich E. L. Kirchner" sowie dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 85". Das einzige bekannte Exemplar dieses Holzschnitts. Auf grauem Bütten. 20,5 x 27,7 cm (8 x 10,9 in). Papier: 29,3 x 34,4 cm (11,5 x 13,5 in).
[CH].
• Das einzige bekannte Exemplar dieses Holzschnitts.
• Handdruck des Künstlers.
• Besonders ausgearbeitete Straßenszene aus der besten Dresdener "Brücke"-Zeit.
• In der besonders kunstvollen Wiedergabe der städtischen Architektur zeigen sich die vielfältigen künstlerischen Interessen des ehemaligen Architekturstudenten und seine großen Fähigkeiten im Bereich der Holzschnittkunst.
• Mit ihren neuartigen, unkonventionellen druckgrafischen Arbeiten hauchen Kirchner und die "Brücke"-Künstler dem damals wenig populären Medium der Druckgrafik neues Leben ein.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart (1954).
Galerie Roman Norbert Ketterer, Campione d'Italia.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 1 (bis 1916), Berlin-Charlottenburg 1926, WVZ-Nr. H 85.
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 114.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904-1908), Bern 2013, WVZ-Nr. H 193 (m. Abb.).
- -
Bernd Hünlich, Dresdener Motive in Werken der Künstlergemeinschaft "Brücke", in: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dresden 1981, Bd. 13, Kat.-Nr. 28, S. 81f. (m. Abb., Nr. 26a).
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 139, SHG-Nr. 115 (m. Abb.).
Konstanze Rudert, Auf den Spuren der "Brücke"-Künstler durch Dresden, in: Dresdener Kunstblätter, 2001.
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 297, SHG-Nr. 673 (m. Abb.).
In guter, altersgemäßer Erhaltung. Das Papier stellenweise mit blassen bräunlichen Fleckchen sowie im äußeren Randbereich partiell kaum merklich gebräunt. Minimales Ausfetten der Farbe. Der untere rechte Randbereich mit einem kleinen Löchlein. Im oberen Randbereich das Papier mit zwei leichten Quetschfalten.
Holzschnitt.
Signiert und bezeichnet "Handdruck". Verso mit dem Stempel "Unverkäuflich E. L. Kirchner" sowie dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570b) und der handschriftlichen Registriernummer "H 85". Das einzige bekannte Exemplar dieses Holzschnitts. Auf grauem Bütten. 20,5 x 27,7 cm (8 x 10,9 in). Papier: 29,3 x 34,4 cm (11,5 x 13,5 in).
[CH].
• Das einzige bekannte Exemplar dieses Holzschnitts.
• Handdruck des Künstlers.
• Besonders ausgearbeitete Straßenszene aus der besten Dresdener "Brücke"-Zeit.
• In der besonders kunstvollen Wiedergabe der städtischen Architektur zeigen sich die vielfältigen künstlerischen Interessen des ehemaligen Architekturstudenten und seine großen Fähigkeiten im Bereich der Holzschnittkunst.
• Mit ihren neuartigen, unkonventionellen druckgrafischen Arbeiten hauchen Kirchner und die "Brücke"-Künstler dem damals wenig populären Medium der Druckgrafik neues Leben ein.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart (1954).
Galerie Roman Norbert Ketterer, Campione d'Italia.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 1 (bis 1916), Berlin-Charlottenburg 1926, WVZ-Nr. H 85.
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. H 114.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904-1908), Bern 2013, WVZ-Nr. H 193 (m. Abb.).
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Bernd Hünlich, Dresdener Motive in Werken der Künstlergemeinschaft "Brücke", in: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dresden 1981, Bd. 13, Kat.-Nr. 28, S. 81f. (m. Abb., Nr. 26a).
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 139, SHG-Nr. 115 (m. Abb.).
Konstanze Rudert, Auf den Spuren der "Brücke"-Künstler durch Dresden, in: Dresdener Kunstblätter, 2001.
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 297, SHG-Nr. 673 (m. Abb.).
In guter, altersgemäßer Erhaltung. Das Papier stellenweise mit blassen bräunlichen Fleckchen sowie im äußeren Randbereich partiell kaum merklich gebräunt. Minimales Ausfetten der Farbe. Der untere rechte Randbereich mit einem kleinen Löchlein. Im oberen Randbereich das Papier mit zwei leichten Quetschfalten.
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