Auktion: 22 / Online Sale am 15.03.2024 → Lot 122000431
122000431
Ernst Ludwig Kirchner
Allee am Abend, 1907.
Lithografie
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 7.620 (inklusive Aufgeld)
122000431
Ernst Ludwig Kirchner
Allee am Abend, 1907.
Lithografie
Schätzung:
€ 3.000 Ergebnis:
€ 7.620 (inklusive Aufgeld)
Allee am Abend. 1907.
Lithografie.
Signiert und bezeichnet "Handdruck". Im Stein monogrammiert. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "L 18 II". Eines von nur fünf bekannten Exemplaren. Auf Velin. 40 x 33,5 cm (15,7 x 13,1 in). Papier: 47 x 36,7 cm (18,5 x 14,4 in).
[CH].
• Aus der Dresdener "Brücke"-Zeit.
• Eines von nur fünf bekannten Exemplaren, von denen sich zwei in Museumsbesitz befinden: Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe; Saarland Museum, Saarbrücken.
• In den vergangenen 30 Jahren wurde erst ein weiteres Exemplar dieser seltenen Lithografie auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Entsteht während Kirchners erstem Aufenthalt auf Fehmarn im Sommer 1908.
• Malerischer Handdruck des Künstlers: Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder Kreide direkt auf den Stein und entwickelte gemeinsam mit Erich Heckel ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Galerie Wenzel, Köln.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (1988 von der Vorgenannten erworben, mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 2 (1917–1927), Berlin 1931, WVZ-Nr. L 18.
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. L 47.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904–1908, Nr. 1–272), Bern 2013, WVZ-Nr. 196.
- -
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 142, SHG-Nr. 121 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 301, SHG-Nr. 681 (m. Abb.).
"Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder [..] Kreide direkt auf den Stein. Nur einige wenige Blätter wurden auf Umdruckpapier gezeichnet. Zusammen mit Erich Heckel entwickelte Kirchner ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen. Die Auflage ging dabei selten über fünf bis sieben Drucke hinaus."
A. und W.-D. Dube, Erich Heckel. Das graphische Werk, New York 1965, S. 14.
In guter Erhaltung. Blattkanten umlaufend leicht gebräunt sowie mit vereinzelten leichten Stauch-, Knick- und Bereibungsspuren und wenigen minimalen Materialverlusten.
Lithografie.
Signiert und bezeichnet "Handdruck". Im Stein monogrammiert. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseums Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "L 18 II". Eines von nur fünf bekannten Exemplaren. Auf Velin. 40 x 33,5 cm (15,7 x 13,1 in). Papier: 47 x 36,7 cm (18,5 x 14,4 in).
[CH].
• Aus der Dresdener "Brücke"-Zeit.
• Eines von nur fünf bekannten Exemplaren, von denen sich zwei in Museumsbesitz befinden: Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe; Saarland Museum, Saarbrücken.
• In den vergangenen 30 Jahren wurde erst ein weiteres Exemplar dieser seltenen Lithografie auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com).
• Entsteht während Kirchners erstem Aufenthalt auf Fehmarn im Sommer 1908.
• Malerischer Handdruck des Künstlers: Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder Kreide direkt auf den Stein und entwickelte gemeinsam mit Erich Heckel ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen.
PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel, Lugt 1570 b).
Galerie Wenzel, Köln.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (1988 von der Vorgenannten erworben, mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
LITERATUR: Gustav Schiefler, Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners, Bd. 2 (1917–1927), Berlin 1931, WVZ-Nr. L 18.
Annemarie u. Wolf-Dieter Dube, E. L. Kirchner. Das graphische Werk, München 1967, WVZ-Nr. L 47.
Günther Gercken, Ernst Ludwig Kirchner. Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. 1 (1904–1908, Nr. 1–272), Bern 2013, WVZ-Nr. 196.
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Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 142, SHG-Nr. 121 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 301, SHG-Nr. 681 (m. Abb.).
"Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder [..] Kreide direkt auf den Stein. Nur einige wenige Blätter wurden auf Umdruckpapier gezeichnet. Zusammen mit Erich Heckel entwickelte Kirchner ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen. Die Auflage ging dabei selten über fünf bis sieben Drucke hinaus."
A. und W.-D. Dube, Erich Heckel. Das graphische Werk, New York 1965, S. 14.
In guter Erhaltung. Blattkanten umlaufend leicht gebräunt sowie mit vereinzelten leichten Stauch-, Knick- und Bereibungsspuren und wenigen minimalen Materialverlusten.
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